Grundschüler schützen Wildbienen im Tal

Die Bienen können kommen: Cheri McKinley von der Städtischen Tageseinrichtung für Kinder Peter-Beier-Straße zeigt das Wildbienenhotel der WSW, das die Kinder ihrer Einrichtung im letzten Jahr zusammengebaut haben. | Foto: WSW

Vor zwei Jahren haben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) erstmals Bausätze für Wildbienen-Hotels an Grundschulen verteilt. Das Interesse war so groß, dass es die Aktion seitdem jährlich gibt. Inzwischen machen auch Kindergärten bei dem Bienenschutzprojekt mit.

Im Jahr 2021 wurden 50 Bausätze in der Schreinerei der WSW vorbereitet. Trotz Pandemie werden die Bienenhotels in den Einrichtungen nun von den Kindern fleißig zusammengebaut und können dann von den bedrohten Wildbienen als Nisthilfen genutzt werden.

Bienenhotels sollen von Schülern mehrere Jahre gepflegt werden

Die Grundschüler bauen nicht nur die Kästen für die Hotels zusammen, sondern stellen auch das Nistmaterial selbst her. Auf diese Weise lernen die Kinder die Lebensweise und das Nistverhalten der unterschiedlichen Wildbienenarten kennen. Die Bienenhotels sollen von den Schülerinnen und Schülern über mehrere Jahre gepflegt werden, so dass die Kinder einen Einblick in den gesamten Lebenszyklus der Bienen erhalten.

Wildbienen unterscheiden sich stark von den bekannteren Honigbienen. Sie leben einzeln und bilden keine Staaten. Bei Gefahr flüchten sie. Es besteht also keine Gefahr, dass die Kinder gestochen werden. In Deutschland gibt es etwa 500 Wildbienenarten. Viele davon sind vom Aussterben bedroht.

Mit dem Bau der Bienenhotels leisten Schüler einen Beitrag zum Artenschutz. Die WSW haben seit Beginn der Aktion bereits rund 200 Bienenhotel-Bausätze an Wuppertaler Schulen und Kindergärten ausgegeben.

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