Axel Stein sammelt Schwebebahn-Storys

Axel Stein bei der Wuppertaler Schwebebahn | Foto: WSW

#SagsMitAxel: Zwischen Wuppertal und der Schwebebahn besteht eigentlich eine tiefe, wenn auch manchmal „möppernde“ Liebesbeziehung. Die notwendigen Reparaturen und Nachbesserungen am Neufahrzeug verursachen aktuell einen Stillstand der Schwebebahn unter der Woche. Fernbeziehungen aber stellen jede Liebe auf die Probe…

Über dieses Problem reden die Wuppertaler Tag für Tag, schreiben Kommentare auf Facebook oder Instagram oder gleich Leserbriefe. Gegen Falschinformationen hilft, über die Reparaturen und den Zeitplan sachlich und transparent zu informieren, die Emotionen aber trifft man damit nicht.

Vor diesem Hintergrund ist bei den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) in den letzten Monaten die Idee entstanden, mit dem Schauspieler Axel Stein einen prominenten Wuppertaler zu gewinnen, der auch jenseits der Talachse wirkt. Er soll nun eine Person sein, die den Wuppertalern und ihrer berechtigten Kritik an der Schwebebahn, aber auch ihren positiven Erlebnissen mit der Schwebebahn eine Stimme gibt und als Vermittler fungiert.

Stein entschied sich schnell, die Aktion der WSW positiv mitzugestalten. Zwischen zwei Drehterminen besuchte er die Schwebebahnwerkstatt. Die dort produzierten kleinen Video-Aufrufe werden bei Facebook und auf Instagram veröffentlicht. Zwei Botschaften vermittelt der 39-jährige Cronenberger dabei – er will von den Wuppertalern wissen, warum die aktuelle Situation sie nervt, aber auch, was ihre schönsten Erlebnisse mit der Schwebebahn sind. Meinungen und Geschichten zur Schwebebahn können per Mail an axel@schwebebahn.de geschickt werden.

Im April 2021 werden die WSW dann auf Facebook und Instagram die Schwebebahn-Geschichten von Wuppertalerinnen und Wuppertalern veröffentlichen, die von Axel Stein vorgelesen werden. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, um zu zeigen, dass die WSW die Kritik und auch Frustrationen ernst nimmt. Zudem wird die Zeit bis August, wenn die Schwebebahn wieder sieben Tage die Woche unterwegs ist, etwas verkürzt.

Unabhängig davon arbeitet die WSW auf Hochtouren, um die Wiederaufnahme des Regelbetriebs sicherzustellen. Alle Arbeiten in den Werkstätten Vohwinkel und der Gutenbergstraße sind im Zeitplan.

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