Das Internet ist böse – die WZ dort auch

Screenshot: wz-newsline.deNutzer des Firefox-Browsers haben sich Mitte September 2010 verdutzt die Augen gerieben. Denn da wurde die Homepage der „Westdeutschen Zeitung“ als „attackierende Webseite“ (siehe Screenshot) gemeldet. Via twitter wurde beruhigt, dass man doch einfach auf einen anderen Browser umsteigen solle. Doch so schnell der „Fehler“ beseitigt war, die Wuppertaler Redaktion sorgt wenige Wochen später wieder für Kopfschütteln.

Der Artikel, um den es sich handelt, befasst sich mit einem wichtigen Thema. Unter der Überschrift „Mobbing im Internet: Drei junge Wuppertaler erzählen“ wird zwar zum wiederholten Male das Netz als „böse“ dargestellt, Aufhänger dafür ist aber eine ansich gute Sache. Nämlich das Gastspiel des Präventionstheaterstücks „Click it 2“ der Beratungsstelle Zartbitter im Haus der Jugend Elberfeld, wo genau solche Thematiken aufgefasst werden und Kindern spielerisch gezeigt werden soll, wie man sich vor Mobbing in sozialen Netzwerken und sexistischen Anmachen im Chat zur Wehr setzen kann.

Allerdings scheint die WZ das Internet nicht nur aus finanziellen Gründen – angeblich macht das Internet ja das Printgeschäft kaputt – regelmäßig negativ über das Internet zu berichten. Wahrscheinlich ist es den Redakteuren am Otto-Hausmann-Ring wohl auch im alltäglichen Leben ein Dorn im Auge. Wieso dauernd twittern? Warum sich um Probleme mit der Webseite kümmern (siehe oben)? Warum Artikel für die Online-Ausgabe noch mal bearbeiten, wenn sie doch eigentlich für die Printausgabe geschrieben sind? Anscheinend mangelt es den Redakteuren auch an technischen Kenntnissen – wie man zum Beispiel eine Person auf einem Foto richtig verpixelt, sodass sie nicht mehr erkennbar ist. Die im Artikel genannten Kinder sind nur mit Vornamen aufgeführt, auf dem Foto ist das ältere Mädchen nicht, der daneben sitzende Junge verpixelt. Allerdings so, dass man ihn erkennen kann! Aber das kennt man ja nicht anders. Die WZ möchte sich wohl dem anpassen, was sie ständig propagiert…

Der entsprechende Artikel im Online-Angebot der „Westdeutschen Zeitung“ wurde von uns aus den oben genannten Gründen nicht verlinkt.

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Kommentare

      Grübler
      08.10.2010, 21.55 Uhr

      Ihr scheint ein echtes Problem mit der WZ zu haben. Ist das einfach nur Neid oder schlechte Laune?

      Ich bin kein Abonnent der WZ. Auf der Internet-Seite der WZ kann man sich gut über aktuelle Dinge in Wuppertal informieren. Es gibt K E I N E Seite im Internet, die ein vergleichbares Informationsangebot zu Wuppertal bietet. o.K., die Leute sind nicht perfekt!. Irren und Fehler sind menschlich und sympatisch!

      Ronsdorf.net war ewig lange ein tote Seite. Die Hälfte Eurer Wuppertal-Blog-Links sind scheintot, d.h. seit langem nicht mehr aktuell. Meckert Ihr da? NEIN. Ist auch gut so. Warum meckert Ihr dauernt über die WZ.
      Es gibt nichts besseres!

      NOBODY ist perfect!

      Marcus Müller
      09.10.2010, 11.36 Uhr

      Hallo Grübler, wir haben kein Problem mit der WZ! Das ist kein Neid und auch keine schlechte Laune.

      Das Problem hast du vielmehr richtig erkannt. Es gibt keine andere Zeitung, die der WZ in Wuppertal richtig Konkurrenz machen kann. Und Konkurrenz würde das Geschäft beleben!

      Wir kritisieren ja nicht jeden Rechtscheibfehler oder andere Kleinigkeiten. Die Redaktion am Otto-Hausmann-Ring bemüht sich ja redlich, aber scheitert oftmals an den einfachen Dingen. Darüber hinaus hat sich die WZ in der Vergangenheit leider einige dicke Klöpse geleistet, die so nicht tragbar waren. Wie auch in diesem Fall. Aus diesem Grund machen wir hier auf diese Fehler aufmerksam.

      Denn wir haben einen kleinen Traum: Dass die WZ irgendwann ein bisschen besser wird… Für Wuppertal!

      Merlin
      16.10.2010, 09.20 Uhr

      Es gibt viele Leute, die die WZ nicht mehr abonnieren, weil sie einseitig, nicht unabhängig etc. berichtet. Aber auch Callcenter, die für die WZ telefonieren, fördern den Ruf nicht (siehe auch Artikel im Eisenbahnblog). Die Wegelagerer, die einem ein Abo aufschwatzen wollen tun dann noch ein übriges dazu.

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