Warum nicht Meilen sammeln bei den WSW?

Warum mit Vielfahrer-Rabatt nicht neue Kunden anlocken?Wer fleißig ist und ein Produkt viel nutzt, der wird belohnt. So funktionieren viele Marketingmaßnahmen. Ob man nun für einen übermäßigen Genuss von Süßwaren Fan-Artikel zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 erhält, bei der Imbissbude um die Ecke nach zehn “großen Fleisch-Salat-Teigtaschen” einen Döner geschenkt bekommt oder bei den Sparkassen Punkte sammelt – immer erhält man anschließend eine kleine “Prämie”.

Selbst die Lufthansa lässt gemeinsam mit anderen Partnern sogenannte “Meilen” springen. Das wäre doch auch sicherlich was für die Wuppertaler, die mit den Stadtwerken tagtäglich zur Arbeit fahren müssen. Zumal ja im Jahr 2011 ja auch ganztägig Ticket-Kontrollen mit Vorneeinstieg eingeführt werden sollen, wie es derzeit ja schon nach 20.00 Uhr (mehr oder weniger ernsthaft umgesetzt) der Fall ist. Dieses Gerät ein wenig modifiziert, ein weiteres an den Ausgängen – und die WSW könnten ganz genau nachvollziehen, wohin die Wuppertaler fahren. Datenschutz adé, aber dafür bekommen die Busnutzer ja dann auch tolle Prämien. Wie wäre es mit einer Kaiserwagenfahrt für 30.000 in Wuppertal zurückgelegte Kilometer? Oder ein Besuch im Spaßbad für 10.000 “Meilen”?

Und wenn die WSW die Daten dann durch eine Klausel im Kleingedruckten dann auch noch an Einzelhändler verkaufen und die dadurch auch profitieren würden, dann könnte man auch das Defizit, welches Jahr für Jahr im öffentlichen Personennahverkehr im Tal eingefahren wird, ein wenig ausgleichen. Aber wer noch nicht einmal eine “richtige” für Handys optimierte Internetseite hinbekommt, der wird an einem solchen Projekt auch scheitern… Obwohl es ja selbst der kleine, aber überaus aktive Bürgerbus-Verein in Cronenberg mit einem Prämienmodell vormacht.

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