SPD startet On- und Offline-Wahlkampf

Der Oberbürgermeisterkandidat Dietmar Bell vor einem seiner PlakateAls erster der Wuppertaler Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters hat der SPD-“Herausforderer” Dietmar Bell offiziell mit dem Wahlkampf begonnen. An zahlreichen Stellen im gesamten Stadtgebiet stehen nun bis zum 30. August 2009 großflächige und kleinere Plakate, die 50 Wuppertaler mit ihren Aussagen für einen möglichen Oberbürgermeister Dietmar Bell sowie die Internet-Adresse zum Wahlkampfauftritt zeigen.

Das Internet wird nämlich im Rahmen des Kommunalwahlkampfes eine wichtige Rolle spielen. Politiker aller Partien werben nicht nur auf Plakatwänden um Stimmen, sondern nutzen gezielt auch Homepages und sogenannte “soziale Netzwerke” wie facebook, twitter und meinVZ. Auch zahlreiche Kandidaten und Parteimitglieder der SPD twittern (“zwitschern”) bereits, um wie ein US-Präsident Barack Obama oder ein SPD-Schnellwahlkämpfer Thorsten Schäfer-Gümbel aus Hessen über aktuelle Neuigkeiten und Trends zu informieren. Darunter natürlich auch der Wuppertaler Spitzenkandidat (@DietmarBell) – ebenso wie übrigens auch sein Kontrahent, Amtsinhaber Peter Jung (@p_jung).

Etwas abgeguckt hat sich die Wuppertaler SPD allerdings in Berlin. Denn während Bundeskanzler-Kandidat Frank-Walter Steinmeier auf Unterstützer mittels einer eigens eingerichteten Kampagnen-Seite zählt, versuchen Ähnliches auch die Sozialdemokraten im Tal. “Wir sind Bell” heißt die Kampagne, die von Carsten Czanderna und Stephan Braun ins Leben gerufen wurde und OB-Kandidat Dietmar Bell bis zur Kommunalwahl am 30. August 2009 begleiten soll. Untereinander können die Unterstützer dabei in eriner Community agieren, das Web2.0 hat somit die Wuppertaler Parteienlandschaft erreicht. Auch wenn die offizielle Seite der Kampagne “Ich bin Bell” etwas altbacken daherkommt und noch nicht einmal die Möglichkeit zur direkten Kommunikation über Kommentare zu den einzelnen Beiträgen verfügt. Da sind die ehrenamtlichen Unterstützer mit ihrer Community einen deutlichen Schritt weiter.

WERBUNG

Kommentare

      blogZicke
      23.06.2009, 17.23 Uhr

      Schade, dass man nicht kommentieren kann, auch wenn man das dann Blog nennt, ein BLOG zeichnet sich auch dadurch aus, eben das man kommentieren kann.

      Merlin
      23.06.2009, 22.05 Uhr

      Unsere Politiker – egal welcher Couleur – bräuchten gar keine Werbung, wenn sie gute Politik machen würden. Die grossen Parteien (egal ob rot, gelb, grün oder schwarz) kann man derzeit doch nicht wirklich wählen. Und dann wundern die sich über die Wahlverdrossenheit und wollen Wahlpflicht einführen. Unglaublich.

      blogZicke
      24.06.2009, 08.51 Uhr

      Wenn man in der Politik was werden will, muss man “nur” sehr geübt sein in Rhetorik.
      Was nützt es jemanden, wenn er eine sehr gute Fachkompetenz hat, aber nicht reden kann?! Nix!

Diesen Beitrag kommentieren: