Currywurst-Test (7): Aksu-Grill

Die Currywurst vom Aksu-Grill in RonsdorfIn den Stadtteil, wo der Currywurst-Test des wupperblog vor rund zweieinhalb Monaten begann, führte uns unsere Testreihe im siebten Teil wieder zurück. Heuer waren wir nämlich mal in einer sogenannten „Döner-Bude“, wo es auch neben Döner, Lahmacun, Pommes und vielen weiteren Schnellgerichten auch eine Currywurst im Programm gibt. Dieses Mal führte uns unser Test zum Aksu-Grill in der Marktstraße in Wuppertal-Ronsdorf.

Die Umgebung: Nachdem der Aksu-Grill in der Ronsdorfer Innenstadt vor einigen Jahren von einer äußerst kleinen Lokalität nach „nebenan“ ins große Ladenlokal gezogen ist, gibt es dort auch Sitzgelegenheiten zum Verzehr der Speisen direkt vor Ort. Gastfreundlichkeit, ein paar lustige Sprüche vom Inhaber sowie freundliches Personal gehören dazu.

Die Wurst: Die Aksu’sche Currywurst wurde bei unserem Test nicht frisch zubereitet, sondern lag schon einige Zeit auf dem Ofen. Das schmeckte man auch, sie war ein bisschen zäh und nicht unbedingt viel gewürzt. Dafür war die Soße umso leckerer, die wiederum leider mit Massen an Currypulver belegt war. Erst im Nachgeschmack tauchte eine gewisse Schärfe im Mund auf, für eine „richtige“ Currywurst zu spät. Allerdings zahlt man beim Aksu-Grill auch nur unglaublich günstige 1,60 Euro für die Wurst, ein „Schnäppchen“. Eine Krakauer-Variante ist jedoch leider nicht im Angebot, dafür aber eine Jäger- und eine Zwiebelwurst.

Das Fazit: In die Spitzengruppe der besten Currywurst in Wuppertal kann sich die von uns beim Aksu-Grill in Ronsdorf getestete gewiss nicht einreihen. Dafür fehlt sicherlich die notwenige Würze und vielleicht auch die nicht gerade rege Abnahme der Würste von der Kundschaft. Aber über das Preis-Leistungsverhältnis kann man sich letztlich nicht beschweren, auch wenn die Stärke des Aksu-Grills gewiss eher bei Döner und Lahmacun liegt. Das Kebap-Haus wirbt schließlich auf seinen Flyern für „türkische Spezialitäten“ – und dafür gehen die Ronsdorfer ja dort hin.

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