Currywurst-Test (6): Imbiß Müller

Die Currywurst von Imbiß Müller auf dem NeumarktSich bei sonnigem Wetter am Jubiläumsbrunnen auf dem Elberfelder Neumarkt niederzulassen und das rege Treiben in der City zu beobachten, das machen viele Wuppertaler in den Sommermonaten. Auch das wupperblog hat dort die ersten wärmeren Frühlingstage Anfang April 2009 genossen – allerdings auch „gearbeitet“. Denn schließlich galt es, vor Ort die legendäre Currywurst von Imbiß Müller zu testen.

Die Umgebung: Der Neumarkt liegt zentral in der Elberfelder Innenstadt. Zahlreiche Fußgänger und Geschäftsleute kommen dort vorbei, um sich mit einem Snack zwischendurch oder dem Mahl in der Mittagspause einzudecken. Trotz harter Konkurrenz in der Umgebung, schließlich gibt es in der City genügend Pommes- und Dönerbuden. Die Wurst von Imbiß Müller genießt im Tal aber einen guten Ruf, aus diesem Grund schauen dort zahlreiche Hungrige auf der Suche nach einer Currywurst vorbei.

Die Wurst: Für 2,00 Euro erhält man bei Imbiß Müller eine wahrlich schmackhafte Currywurst. Diese wird (erstmals in unserer Testreihe) im Pappschälchen mit Holzgabel und Brötchen serviert. Die Wurst ansich ist „knackig“ und gewürzt, was aber nicht im Munde bemerkbar wird. Als Inhaltsstoff der Soße wird am Stand offen „Ketchup“ angegeben, sie schmeckt jedoch fruchtig lecker und ist nicht sonderlich scharf. Man schmeckt zwar den Curry heraus, allerdings ist es kaum sichtbar.

Das Fazit: Die Currywurst von Imbiß Müller – die es sowohl als Bratwurst, als auch als Krakauer gibt – ist etwas für diejenigen, die es etwas milder mögen und nicht gerade einen Liter Wasser im „Gepäck“ dabei haben. Also durchaus für die Zielgruppe, die am Stand auf dem Elberfelder Neumarkt vorbeikommt. Die Wurst ist alles in allem äußerst schmackhaft, aber für den echten „Currywurst-Fan“ leider ein bisschen zu unscharf.

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Kommentare

      Bernd Christ
      16.06.2013, 17.25 Uhr

      man braucht nur zu sagen, bitte scharf!

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