Umweltzone: Die Stadt macht nun „ernst“

Nun wird es ernst: Seit dem 1. April gibt es keine Ausnahmen mehrDie Stadt Wuppertal will nun „ernst“ machen. Das erklärt sie zumindest in einer Pressemitteilung. Denn seit dem 01. April 2009 sei nun die „Schonfrist“ für die Autofahrer im Tal in den beiden Umweltzonen rum, und nun werde ohne Kulanz kontrolliert. Wer mit seinem Wagen ohne eine entsprechende Plakette oder Ausnahmegenehmigung erwischt wird, der muss 40 Euro zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg.

Eigentlich brauchen viele Wuppertaler keine Angst davor haben. Denn die städtische Zulassungsstelle hatte bis Ende März 2009 34.360 Feinstaubplaketten verkauft, in Werkstätten, bei Autohändlern, beim TÜV und bei der Dekra hatten sich weitere gut 120.000 Autofahrer aus dem Tal eingedeckt, darüber hinaus wurden 1.358 Antragstellern eine Ausnahmegenehmigung von der Stadt erteilt. Insgesamt gibt es aber rund 172.000 Fahrzeuge, die eine Plakette benötigen.

Ist die Frage, ob die Stadt nun eine neue Einnahmequelle ausmacht und wirklich verschärft kontrollieren will. Bei Hundehaltern im Tal hat sie es ja schließlich schon wahr gemacht und geht nun mit dem Ordnungsamt vermehrt auf Streife, ob die „Häufchen“ der Hunde auch von ihren Haltern entsorgt werden. Der Stadtkasse täten diese Mehreinnahmen sicherlich gut, den schon arg ausgenommenen Bürgern aber nicht unbedingt.

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Kommentare

      Andreas
      02.04.2009, 14.14 Uhr

      Tatsächlich geht die Stadt auf Streife, ich habe gestern schon den ersten Strafzettel mit der Notiz „Umweltzone“ gesehen.

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