Können Frauen nicht rückwärts Auto fahren?

Enge Straßen, dafür ist Wuppertal bekannt. Viel Platz ist im Tal ja auch nicht, also muss ja irgendwo gespart werden. Selbst die U-Bahn wurde Ende des 19. Jahrhunderts in die Luft verlegt. Nicht gerade viel Platz findet sich auch in der Ravensberger Straße in der Elberfelder Südstadt. Dort müssen dank der am Straßenrand parkenden Autos die vorbeifahrenden Pkw und Busse höchste Vorsicht walten lassen.

So auch am Donnerstagabend, 26. März 2009. Der Bus der Linie 613 war in Richtung Schulzentrum Süd unterwegs, als er auf einen bergab fahrenden Pkw stieß. Wäre ja alles kein Problem gewesen, hätte der Autofahrer seinen Wagen zurückgesetzt. Der Gelenkbus konnte nämlich wegen Pollern an der Bordsteinkante nicht ausweichen. Doch der Fahrer des kleinen Pkw weigerte sich, rückwärts die Straße hinauf zu fahren. Da sollte lieber der etwa 18 Meter lange Gelenkbus die Straße runter fahren.

Nach einiger Diskussion mit dem Busfahrern und einem sinnlosen Versuch, am Bus vorbeizukommen, fuhr der Pkw endlich in der Dunkelheit rückwärts in eine Garageneinfahrt nach hinten und der Bus konnte seine Fahrt mit einigen Minuten Verspätung fortsetzen. Letztlich stellte sich noch heraus, dass es sich bei dem Fahrer des widerwilligen Autos um eine Fahrerin handelte. Da wurde das Klischee, das Frauen kein Auto fahren können, leider wieder voll und ganz bestätigt. Aber es soll Ausnahmen geben…

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Kommentare

      Blog3000.de | März: Hälfte zu spät, nur ein Drittel pünktlich
      04.04.2009, 16.27 Uhr

      […] lange Pausen und eine Diskussion mit einem Fahrgast außerdem für fünf Minuten, während die Verweigerungshaltung einer Autofahrerin bei gleicher Linie “nur” für drei Minuten gereicht hat. Bei meiner Messung kämpfen […]

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