Currywurst-Test (3): Petrus-Krankenhaus

Die Currywurst in der Cafeteria des Petrus-KrankenhausesNein, wir waren dort nicht über Nacht und haben auch keine Untersuchungen über uns ergehen lassen müssen. Wir hatten einfach nur den Tipp bekommen, dass es auch eine leckere Currywurst in der Cafeteria der Klinik für Geriatrische Rehabilitation im Petrus-Krankenhaus in Barmen geben soll. Also sind wir im Rahmen der dritten Folge unseres großen Currywurst-Testes in Wuppertal auch mal dort hin gefahren und haben sie probiert.

Die Umgebung: Mit einer urigen Imbissbude kann die Cafeteria im Petrus-Krankenhaus an der Carnaper Straße 48 natürlich nicht mithalten. Aber trotz Krankenhaus-Atmosphäre kann man dort gemütlich beisammen sitzen und etwas essen. Weißkittel und Angestellte des Hauses verbringen dort ihre Mittagspausen in einem recht gemütlichen Ambiente. Auch wenn die Cafeteria zum Teil einen gewissen Kantinen-Charme besitzt, so schaut man durch eine riesige Fensterfront ins Grüne. Ab und zu finden dort auch Konzerte und Auftritte von Gruppen statt.

Die Wurst: Anders als in so mancher Imbissbude wird die Currywurst in der Cafeteria des Petrus-Krankenhauses standardmäßig nur im Ganzen und auf einem Teller serviert. Die Wurst ansich ist weniger spektakulär, eher durchschnittlich und mir einer Konsistenz besonders für ältere Personen. Auch wenn sie nicht frisch vor den Augen zubereitet wurde, schmackhaft ist sie aber allemal. Das Besondere ist jedoch die Currysoße! Diese ist die bislang beste in unserem Test, schmeckt fruchtig, ist gut gewürzt und hat sogar noch kleine Stücke von der Tomate mit drin. Dazu kommt eine ordentliche Ladung frischen Currys obendrauf, das so natürlich für einen entsprechenden (Nach-)Geschmack der Wurst sorgt.

Das Fazit: Alles in allem schmeckt die Currywurst in der Cafeteria des Barmer Petrus-Krankenhauses. Sie ist durchaus scharf, aber auch nicht zu scharf. Die Soße gleicht dabei in der Bewertung die etwas zu durchschnittliche Wurst wieder aus. Und über den Preis kann man sich auch nicht beklagen: Mit 2,20 Euro kostet sie kaum mehr als in einer Imbissbude. Und das, obwohl es sich um eine Krankenhaus-Cafeteria handelt, wo gerne mal etwas mehr auf den Preis aufgeschlagen wird. Aber die Currywurst ist insgesamt durchaus empfehlenswert.

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Kommentare

      CeKaDo
      01.03.2009, 18.25 Uhr

      Currywurst (Ruhrgebiets-Currywurst, so meine Einschränkung) zu testen, das finde ich mal richtig gut. Aber auf die Idee zu kommen, dafür ins Krankenhaus zu gehen ….

      Ich denke da grad an die allseits als gruselig bekannte Bratwurst aus dem Schwelmer Krankenhaus. Die sorgt allein bei Erwähnung schon für Pickel im Gesicht.

      Andere Buden habe ich mir jedoch notiert und die werden mal gnadenlos angelaufen, wenn ich im Tal unterwegs bin.

      Katharina Malik
      01.03.2009, 23.05 Uhr

      Naja, wir sind da auf Empfehlung hingegangen. Und haben es nicht bereut.

      Marcus Müller
      02.03.2009, 16.00 Uhr

      Genau, das Petrus-Krankenhaus haben wir anfangs gar nicht auf unserer „Liste“ gehabt. Erst als man uns darauf aufmerksam gemacht hat, dass es dort doch auch eine recht gute Currywurst gebe und sich die Gelegenheit zum Test dort ergeben hat, sind wir dort hin. Ansonsten wären wir wieder in eine weitere Imbissbude eingekehrt.

      Aber dass das Essen im Krankenhaus nicht zwangsweise schlecht sein muss, hat dieser Test ja bewiesen. Eines ist jedoch sicher: Für den nächsten Test geht es wieder zu einer „normalen“ Lokalität irgendwo in Wuppertal!

      wupperblog
      09.03.2009, 22.15 Uhr

      Currywurst-Test (4): Curry Karl…

      In der Elberfelder City bekommt man an fast allen Ecken und Enden eine Currywurst. Wie es sich eigentlich auch für eine “richtige” Innenstadt gehört, denn wer will beim oder nach dem Shoppen hungrig bleiben? Und immer Döner f…

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