Umweltzonen kommen am 15. Februar 2009

Fast das gesamte Tal wird am 15. Februar 2009 zur UmweltzoneDie Schilder hängen bereits, doch sind die derzeit noch mit einem Klebeband als ungültig gekennzeichnet. Am Sonntag, 15. Februar 2009, wird es in Wuppertal aber auch zwei Umweltzonen geben. Während die eine sich auf den Großteil des Stadtteils Vohwinkel beschränkt, reicht die andere vom Elberfelder Nützenberg bis zum Bahnhof Langerfeld. Rund 54 Prozent der Wuppertaler leben in diesen beiden Umweltzonen.

Wer ab dem 15. Februar 2009 keine grüne, gelbe oder rote Feinstaubplakette an seiner Windschutzscheibe im Auto kleben hat und keine Ausnahmegenehmigung der Stadt besitzt, darf nicht mehr in diese insgesamt rund 35,34 Quadratkilometer große Bereiche einfahren. Wobei: Es gibt eine Übergangsfrist von sechs Wochen, in der sich die Autofahrer im Tal an die neue Regelung gewöhnen dürfen. Anschließend drohen bei Verstoß gegen dieses Verbot ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Sollte die Bezirksregierung Düsseldorf Anfang des Jahres 2010 feststellen, dass in Wuppertal die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid nicht eingehalten werden, könnte das Fahrverbot auch auf Fahrzeuge mit roter Plakette ausgeweitet werden.

Wer noch keine solche Feinstaubplakette hat, erhält diese weiterhin bei der Kfz-Zulassungsstelle an der Uellendahler Straße 540 zum Preis von fünf Euro sowie bei Prüfstellen und Autowerkstätten, die Haupt- und Abgasuntersuchungen durchführen. Die Plaketten sind unbefristet gültig und müssen nur bei Austausch des Kennzeichens erneuert werden.

Weitere Infos zum Luftreinhalteplan gibt es unter www.wuppertal.de.

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Kommentare

      kassner
      15.02.2009, 13.48 Uhr

      Alles wird teurer seid dem euro, dann die weltwirtschaftskrise und nun muß man sich als kleiner selbständiger noch gezwungenermaßen ein neues auto kaufen, obwohl nicht nachgewiesen ist, ob das hilft. in köln war die bereinigung der luft minimal und man wußte nicht, ob es an der benzinpreiserhöhunh lag. es ist „bewundernswert“ wie die belastungen zu lasten der kleinen selbständigen und kleinen steuerzahler geht, die sich eigentlich ein neues auto nicht leisten können. soll man doch bei der industrie ansetzen, den flugzeugen, den automobilherstellern, die weniger autos produzieren sollten, denn meines erachtens liegt die polution an der fülle der autos auf einem kleinen gebiet. feuerwerke solten abgeschafft werden und flugfrequenzen verringert werden, so wie automobile abgeschafft werden, die zig liter an spritt fressen.

      müßig…die kleinunternehmer gehen langsam dem bankrott entgegen und dann sollen sie für die firma noch mehrere neue autos oder LKW´s kaufen, weil es der regierung gerade so einfällt. eine ganz dämliche idee ist das und die „kleinen“ kommen so nicht mehr hoch..ist das gewollt??mehr Harz 4 empfänger???zu lasten des steuerzahler?? wie ignorant ist diese planung??

      Marcus Müller
      16.02.2009, 17.24 Uhr

      Aus diesem Grund gibt es ja auch Ausnahmegenehmigungen von der Stadt. Autos, die keine Plakette bekommen, können somit weiterhin „ungestraft“ in die Umweltzone einfahren, ohne eine Strafe zahlen zu müssen. Diese Ausnahmegenehmigung bekommt aber nur, wer einen guten Grund angeben kann. Zum Beispiel Anwohner, die sonst nicht mehr zu ihrem Haus kommen würden, oder eben auch Unternehmer, die etwas in der Umweltzone zu erledigen haben. Diese Ausnahmegenehmigungen wurden ja extra deshalb eingeführt, damit Unternehmer keine Nachteile haben durch die Umweltzonen. Allein aus diesem Grund gegen die Umweltzonen zu schimpfen, ist daher nicht ganz gerecht…

      Einen empfehlenswerten Beitrag zum Thema Feinstaub und Umweltzone hat übrigens auch Lars in seinem MoehBlog geschrieben.

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