Eine Premiere, die eigentlich keine war…

Anke Engelke bei der Kinopremiere von \"Freche Mädchen\"Was finden eigentlich die Mädels so toll an Wilson Gonzalez Ochsenknecht? Klar, bei der Premiere des Kinofilms „Freche Mädchen“ in Wuppertal stand er brav auf dem Roten Teppich, schrieb fleißig Autogramme und lächelte in jedes sich ihm entgegenstreckendes Foto-Handy. Aber danach verschwand er schnell im VIP-Bereich um sich auf der Kino-Terrasse erstmal eine zu rauchen. Schnell weg von den Fans, um dem Laster zu frönen.

Da hielt es Anke Engelke besser. Sie lächelte auch brav in jedes Objektiv, beantwortete eine Frage der wahrlich zahlreich erschienenen Wuppertaler Pressemeute nach der anderen und zog sich dann angeregt mit der Regiesseurin unterhaltend zurück. Auch nicht schlecht. Denn schließlich stand nach der „Pflicht“ im sonst immer so tristen und grauen Wuppertal ja anschließend noch die „Kür“ im fröhlichen Köln an.

Denn nachdem Bürgermeisterin Ursula Schulz noch nicht einmal wusste, dass es bereits eine offizielle Kino-Premiere in Wuppertal gegeben hatte („Der Krieger und die Kaiserin“), war der Start von „Freche Mädchen“ in Wuppertal eher ein Dankeschön an den Drehort, als eine richtige Premiere. Denn die fand medienträchtig in Köln statt. Was will man denn in der bergischen Provinz? Als Kulisse herhalten kann die Stadt, als feierträchtig hat sie sich noch lange nicht erwiesen. Schade, dass aus dem Potential von Wuppertal nicht mehr gemacht wird…

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