Ein bisschen zu schnell abgesagt

Firmen rannten trotz Firmenlauf-AbsageWaren da nicht die Veranstalter des 2. Sambatrassenlaufs am Sonntag, 22. Juni 2008, ein bisschen voreilig gewesen, als sie in Anbetracht eines nahenden Regenschauers – die Wettervorhersage hatte auch ein Unwetter prophezeit – den Firmenlauf abgesagt hatten? Ein bisschen mehr Mut konnte man schon beweisen, denn Unwetterwarnungen gab es bereits seit dem Vorabend. Das hätte also nicht in letzter Sekunde sein müssen.

Zumal ja auch zahlreiche Firmen mit rund 900 Läufern am 1. Bergischen Firmenlauf teilnehmen wollten – und die standen dann doch irgendwie im Regen, obwohl die Sonne auf Küllenhahn schien. Denn die Absage war zu kurzfristig, viele waren bereits angereist und sagten dann via Handy den noch nicht erschienenen Kollegen ab. Ein bisschen Regen hat noch keinem geschadet und das große Unwetter mit Blitz, Donner und Starkregen war erst für den Abend im Bergischen vorhergesagt. Das morgendliche Düsseldorfer Donnerwetter war ja auch in andere Richtung abgezogen. Zeit genug also, um mit ein bisschen Geduld und Fingerspitzengefühl mittags noch über die Sambatrasse in Richtung Cronenberg zu laufen.

Das taten dann auch viele Firmenläufer. Denn schließlich war ja bestes Sommerwetter – und als Vorbereitung für den nach den Sommerferien nachzuholenden 1. Bergischen Firmenlauf über die Sambatrasse eignete sich das sonntägliche Treffen trotz Absage gut als weitere Trainingseinheit. Eine große Pfütze am Start wies zwar auf das angekündigte Unwetter hin, doch hatte Petrus es wohl wieder am Bergischen vorbeigeschickt. Das bisschen Gewitter am Abend war ja zum Glück kein groß angekündigtes Unwetter gewesen.

Immerhin hatten die Veranstalter des Sambatrassenlaufs vor dem Ende der Veranstaltung nochmal Mut bewiesen: Kurz vor dem eigentlichen Start des Firmenlaufs wurden die Bambini doch noch auf eine Laufstrecke geschickt. Die waren stolz wie Oskar und hatten die Kurzdistanz schnell absolviert, während um sie herum die Wuppertaler Stadtwerke bereits ihren Wasserwagen abbauten. So standen nicht die Firmenläufer zum Ende im Mittelpunkt, vielmehr hatten die Kleinsten für einen versöhnlichen Abschluss des 2. Sambatrassenlaufs gesorgt. Verdient hatten sie es!

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Kommentare

      wupperblog
      31.07.2008, 08.59 Uhr

      Radfahrer bangten um ihre Gesundheit…

      Eigentlich soll man sich bei einem Gewitter nicht gerade aufs Fahrrad setzen und durch die Gegend fahren. Das bekommt man zumindest immer an allen Ecken und Enden zu hören, wenn einem erklärt wird, wie man sich bei einem Gewitter zu verhalten…

      wupperblog
      03.04.2009, 11.08 Uhr

      Hoffen auf Sonnenschein am 13. Juni 2009…

      Auch wenn die Premiere des Bergischen Firmenlaufs zunächst ins Wasser gefallen war, obwohl gar kein “Wasser” von oben auf die Sambatrasse hinabgefallen war, so mauserte sich der Nachholtermin zu einem vollen Erfolg. Über 1.000 Tei…

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