Wuppertaler tanzten in den Mai

Sportler-Party meets Tanz in den MaiAn allen Ecken und Enden des Stadtgebietes stand am Mittwochabend, 30. April 2008, alles im Zeichen des Tanzes. Die Wuppertaler wollten wieder in den Mai tanzen – und bekamen in zahlreichen Diskotheken, Clubs und Gaststätten die Möglichkeit dazu. Der MoehBlog hatte im Vorfeld zahlreiche Partys im Tal zusammengefasst – und die Wuppertaler hatten von diesem umfrangreichen Angebot wirklich Gebrauch gemacht.

„Was? Nach Hause?“, hörte man eine junge Dame gegen Mitternacht lautstark auf der Friedrich-Engels-Allee in ihr Mobiltelefon schreien. Kein Wunder, dass sie über die nächtlichen Planungen des Gesprächspartners am anderen Ende sehr erstaunt war, hatte sie doch sogleich eine passende Erklärung für ihren Aufschrei parat: „Ich lebe, ich mache Party!“

Am nächsten Morgen, 01. Mai 2008, war sie dann wohl nicht mehr ganz so fit, um an der Kundgebung der Gewerkschaften in Barmen dabei zu sein. Trauriger „Höhepunkt“ im Wuppertal am „Tag der Arbeit“ war eine unangemeldete Demonstration der „autonomen Szene“, bei der Flaschen geworfen und Polizisten mit Brennspiritus bespritzt wurden. Zahlreiche Festnahmen waren die Folge. Dass es auch friedlicher geht, zeigte eine Anschlussdemo in der Elberfelder Nordstadt. Wieso nicht direkt so?

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Kommentare

      Lars
      01.05.2008, 22.38 Uhr

      Am 1.Mai ist die Party und der Kater sehr hoch. Nach einer rauschenden Nacht, wo fast überall mit viel Spaß gefeiert wird. Und am Tag darauf kommt der Kater mit Demos, Kundgebungen und Krawall. Die Schlagzeilen im Web und morgen in der Presse dürfte entsprechend sein. Das ist eigentlich sehr Schade. Ich bin froh, das ich von den negativen Seiten nur lese und nix davon erlebt habe.

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