WSV: Die Mannschaft in der Pflicht

In der Hinrunde hui, in der Rückrunde pfui. So kann man die Saisonleistungen der Regionalliga-Kicker des Wuppertaler SV Borussia wieder einmal beschreiben. Wie schon unter Georg Kreß und anderen Trainern legte man auch in der Saison 2007/08 wieder eine recht gute Hinrunde hin, stand zur Winterpause sogar auf dem ersten Tabellenplatz in der Regionalliga – und stürzte anschließend gnadenlos ab. Derzeit finden sich die WSV-Kicker nach dem Derby gegen Rot-Weiß Essen auf Rang sieben wieder. Wenn es schlimm kommt und alle Konkurrenten punkten, rutschen die Wuppertaler nach ihrem spielfreien 32. Spieltag sogar auf Platz zehn ab. Und das, obwohl man fast jede Saison das Ziel ausgibt, in die zweite Liga aufsteigen zu wollen.

Zwar sind es derzeit (!) nur zwei Punkte bis zum Aufstiegsplatz in der dicht aufgestellten Regionalliga, doch hat der WSV wieder einmal die „Pole Position“ aus der Hand gegeben. Und sollten die anderen Vereine punkten, wächst dieser Abstand am 32. Spieltag weiter an. Vom selbst gegebenen Ziel sind die Rot-Blauen derzeit weit entfernt.

Durchhalteparolen sollen die Fans sicherlich nicht ganz verzweifeln lassen, dass sich ihr Klub in den letzten Jahren nahezu als „unaufsteigbar“ präsentiert hat. Da hilft auch ein gutes Spiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München nichts. Aber den Aufstieg mit dem „neuen“ Trainer wirklich zu schaffen, da ist die Mannschaft selbst in der Pflicht. Schaffen sie es noch, haben sie einen Platz im Gedächtnis der WSV-Fans sicher. Schaffen sie es nicht, ist alles wie immer: Tristesse Marke Wuppertal…

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Kommentare

      wupperblog
      08.05.2008, 22.27 Uhr

      Fans halten nicht mehr zum WSV…

      Langsam aber sicher scheint es auch den Fans des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia zu reichen. Nach der erneuten Talfahrt in der Rückrunde – zur Winterpause war mal Tabellenführer, inzwischen steht man wieder auf Platz sie…

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