Geselliges Essen in Bus und Bahn

Dagegen haben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) anscheinend nicht wirklich was. Zwar haben sie vor einigen Tagen und Wochen großspurig ein “Verzehrverbot” in den Bussen und Schwebebahnen im Tal angekündigt, doch daraus wurde wohl nichts. Kaum ein Tag vergeht, wo nicht ein Fahrgast mit Döner, Pizza, Pommes, Bier oder Co. einsteigt. Und was machen die Busfahrer?

Nichts! Gerade am Dienstagabend, 18. März 2008, war es, als in den Abendstunden drei “Halbstarke” am Wuppertaler Hauptbahnhof mit Döner, Lahmacun und Pommes in die Linie 620 nach Ronsdorf einstiegen. Natürlich schön durch die hintere Türe, damit man nicht am Busfahrer vorbei musste. Doch was machte der? Beobachtete das Trio durch seinen Rückspiegel seelenruhig, sah dass die drei in aller Ruhe aßen und tat nichts. Im gesamten Bus stank es nach Pommes – doch der Busfahrer schien eine Erkältung zu haben und das nicht zu riechen. Genauso wie zahlreiche weitere Kollegen in Bussen und Schwebebahnen, die seit dem 01. März 2008 eine ähnliche Vorgehensweise gegen die “Esser” bevorzugten.

Was nützt das größte Verzehrverbot, wenn es dann nicht wie in anderen Städten üblich auch konsequent durchgesetzt wird?

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Kommentare

      SuMu
      20.03.2008, 12.12 Uhr

      stimmt, so etwas habe ich auch am späten Nachmittag beobachtet, aber da kann man ja auch noch die hinteren Türen zum Einsteigen nutzen.
      Vermutlich muss man dann als Fahrgast erst den Busfahrer darauf hinweisen.

      Merlin
      18.06.2010, 10.43 Uhr

      Da kann ich auch nur zustimmen, ich habe es auch sehr häufig beobachtet, und auch da wurde nichts unternommen.

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