Hauptschüler zeigten tapfer Präsenz

Schüler der Hauptschule Cronenberg vor dem Barmer RathausZufrieden waren die Schüler der Hauptschule Cronenberg nach der Sitzung des Schulausschusses am 19. Februar 2008 nicht direkt. Zwar hatten sie sich nicht allzu große Hoffnungen für ihre im Jahr 2013 von der Schließung bedrohten Schule gemacht, doch ein bisschen mehr hatten sie sich für ihren Einsatz doch erwartet. Schließlich waren sie aus freien Stücken mit ihren Lehrern ins Rathaus nach Barmen gefahren, um Präsenz im Tal zu zeigen.

Cronenberg ist zwar klein, darf aber nicht ohne Hauptschule sein.

Dieser Satz war auf ihrem liebevoll gestalteten Plakat zu lesen, mit der sie gegen das drohende Auslaufen ihrer Schule wehren wollten. Denn Aufgeben wollen die Schüler keinesfalls. „Wir wollen keinen Krawall machen“, hatte Schulleiter Wolfgang Buchholz vorher noch versichert, man wolle aber bis zum Schluss kämpfen. Und verloren ist ja auch noch nichts: Der Schulausschuss hat mit seinem einstimmigen Votum zur Entgegennahme des Antrages gerade einmal die Prüfung des Schulentwicklungsplanes für weiterführende Schulen von Interims-Schuldezenent Dr. Stefan Kühn in die Wege geleitet.

Gelernt haben die Schüler aus Cronenberg allerdings auch etwas am Dienstagnachmittag. Dass nämlich Referate kurz und knackig gehalten werden sollten. Bevor es nämlich um ihre Schule ging, mussten sich die Schüler im Rathaus nämlich noch zu zwei Tagesordnungspunkten Präsentationen anhören. Und die zum Thema „Gemeinsamer Unterricht und integrative Lerngruppen“ war nicht nur zu leise von den Referenten vorgetragen, sondern auch mit weit über einer halben Stunde deutlich(!) zu lang…

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