Wie sind denn die Wuppertaler?

Eine Art Abrechnung ist es, die „Reiskeks“ im Stuttgart Blog da formuliert.

Ich will ehrlich sein: je länger ich in Stuttgart lebe, desto weniger kann ich die Stuttgarter leiden. Sie sind pingelich, geizig, heuchlerisch, wissen alles besser und können meist eben doch nichts, außer alles in der Luft zu zerreißen.

Aber ist es bei den Wuppertalern nicht genauso? Stur, nicht gerade begeisterungsfähig und in gewisser Weise auch nicht gerade offen für Neues sollen wir sein. Internet, was ist das? Ein neuer Döppersberg, wieso kann man das Geld nicht anderweitig verwenden? Eigentlich können wir doch froh sein, dass man zum Ende des 19. Jahrhundert die Idee einer Schwebebahn zur Beseitigung der Verkehrsprobleme im Tal realisierte. Was hätte denn Wuppertal ohne dieses weltbekannte Wahrzeichen sonst heute zu bieten?

Aber ist es nicht immer so, dass besonders das alles schlecht ist, was man direkt vor der Haustüre hat? Sind Berlin, Hamburg, München, Köln oder Düsseldorf nicht lebenswerter, haben diese Städte nicht mehr zu bieten? Sie haben aber auch alle ihre Nachteile. Ganz auf ihre eigene Art. Da kann man doch auch gleich versuchen, vor der eigenen Türe zu kehren und das Leben hier in Wuppertal ein bisschen lebenswerter zu machen…

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