Nachweihnachtliche Rabattschlacht

Wenn Prozente, dann richtig. Nach diesem Motto verfuhr zu Jahresbeginn 2008 eine große Bekleidungskette in Elberfeld. Wenn es auf irgendwelche Produkte Rabatt gab, dann mindestens 50 Prozent. Über die Menge der Artikel lässt sich sicher streiten, aber da sehen die Angebote von zwei großen Elektromärkten doch ziemlich schmal gegen aus. Einer warb zum 25. Geburtstag mit 25 Prozent auf CDs, DVDs und Software, ein weiterer bot 19 Prozent auf täglich wechselnde Produktgruppen. Viel los war schon, aber spätestens am zweiten Aktionstag war es dann wieder etwas “überschaubarer” in den jeweiligen Filialen. Waren die Produktgruppen nicht ansprechend genug, hatten die Wuppertaler kein Geld mehr oder hatten sie das System von vorherigen Preissteigerungen und anschließenden Rabattgewährungen durchschaut?

Vielleicht waren es die anstrengenden “Vorarbeiten”, die so manchen Verkäufer zu unüberlegten Handlungen verleiteten. Oder die “nervigen” Kunden, die alles durchwühlten und wissen wollten? Auf jeden Fall gab einer – nachdem er die Ware nicht zurückgelegt, sondern vielmehr geworfen hatte – offen und ehrlich zu: “Ja, wir sind heute etwas aus der Fassung…”

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