Wuppertal im „Glücks-Fieber“

Irgendwie ist alles ein bisschen Lotto in diesen Tagen in Wuppertal. Beim Glücksspiel um den Jackpot von ganzen 43 Millionen Euro ist das natürlich klar. Lange Schlangen vor den Lottoannahmestellen gehören nicht mehr zu Seltenheit, auch die Wuppertaler hat das Lotto-Fieber gepackt.

Auch in den Innenstädten das gleiche Bild an den Kassen. Der erste Advent am 2. Dezember muss die Wuppertaler wohl richtig in Stimmung gebracht haben. Irgendwie werden nicht nur die Trauben an den Glühweinständen auf dem Weihnachtsmarkt langsam aber sicher größer, sondern auch die Schlangen vor den Kassen in den Läden. Weihnachten steht doch schon kurz vor der Tür, wer will da nicht noch das angesagteste Schnäppchen für die Lieben ergattern.

Vorallem muss man aber inzwischen Glück haben, noch ein Ticket für den Pokalschlager Wuppertaler SV Borussia gegen den FC Bayern München zu ergattern. Denn während einige Dauerkarteninhaber im Vorverkauf mit teilweise über 30 Karten die WSV-Geschäftsstelle im Stadion am Zoo verließen, melden auch viele Vorverkaufsstellen des freien Verkaufs inzwischen, dass sie keine Karten mehr haben. Da können sich die Fans glücklich schätzen, dass der WSV gegen die Bayern in die Veltins-Arena auf Schalke umzieht. Auch wenn es selbst so mancher WSV-Spieler schade findet, dass es in Gelsenkirchen wohl kein Heimspiel werden wird. Aber hätte man statt rund 62.000 Plätzen nur knapp ein Drittel davon verkauft, um den „Acker“ in Wuppertal als Heimvorteil zu nutzen, wäre noch früher „Lotto“ angesagt gewesen. Wirtschaftlich wird sich das für den WSV gewiss lohnen.

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