Der tägliche Kampf gegen Spam

Spammails nehmen im alltäglichen Leben ÜberhandEin wenig erschrocken ob der obigen Abbildung? Nein, der wupperblog macht keine Werbung für irgendwelche Mediakmente oder dubiose Internetseiten. Die obenstehene Auflistung ist vielmehr nur ein kleiner Auszug daraus, was das Team des wupperguide so tagtäglich an Spam-eMails erreicht.

Weit über 2.500 eMails dieser Art schlagen bei dem Team pro Woche ungefähr auf – ungefähr das Zehnfache dessen, was an „sinnvollen“ Mails ankommt. Das ist der Preis dafür, wenn man für seine Leser stets erreichbar sein möchte und die eMail-Adresse auf der Seite veröffentlicht. Zahlreiche andere Homepage-Betreiber können davon auch ein Liedchen singen. Vorbei die Zeiten, als man durch Sicherheitsmaßnahmen die Verwendung seiner Adresse noch einigermaßen unterbinden konnte. Auch Kommentarspam in Blogs nimmt immer weiter zu – auch der [w]upperblog bleibt davor nicht verschont.

Für Stirnrunzeln sorgte Anfang November 2007 dann auch ein angeblicher „Dieter Braun“ (siehe Screenshot), der per Spam-eMail unter Angabe der Adresse dieterbraun@googlemail.de auf organisierte Proteste gegen die drohende Vorratsdatenspeicherung der Bundesregierung am heutigen 06. November 2007 in diversen Großstädten aufmerksam machen wollte. Diese Massenmail, die wohl hauptsächlich über brasilianische und rumänische Server verschickt wurde, dürfte sich aber wohl mehr als kontraproduktiv auf die Ziele der „beworbenen“ Initiative auswirken, die erklärte, nichts mit dieser Spam-Aktion zu tun zu haben: „Da wir uns für den Datenschutz einsetzen, lehnen wir die Verwendung von eMail-Adressen zum Versand unerwünschter Nachrichten ab“, heißt es dort. Ob auf Gewinn oder „Zerstörung“ ausgerichtet, Spam-Mails sind leider immer noch ziemlich „erfolgreich“.

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