Lieber Boxen statt Fußball?

Was war denn da am Sonntagnachmittag, 23. September 2007, bei den Fußballern der Kreisligen B los? Gleich bei zwei Spielen flogen in den Kreisen Solingen sowie Wuppertal / Niederberg die Fäuste statt die Bälle ins Netz. Von fairem Spiel und gesundem Sportsgeist kann da wohl kaum mehr die Rede sein. Eine Schmach für jeden Hobby-Fußballer.

Während es bei der Partie Post SV Solingen gegen Genclerbirligi Opladen (4:0) erst nach der Partie zu einer Schlägerei kam, bei der Spieler der Gästemannschaft auf Solinger Kicker losgingen und ein 17-jähriger Leverkusener nach Attacken mit einer abgeschlagenen Flasche festgenommen wurde, wurde die Partie der zweiten Mannschaft des SSV 07 Sudberg gegen Hellas Wuppertal II in der 80. Spielminute beim Stande von 1:1 abgebrochen. Auslöser hier war laut Zeugenaussagen eine Gelbe Karte, nach der sich ein Fan provozierend verhalten haben soll. Anschließend gingen Spieler und Zuschauer beider Mannschaften aufeinander los. Zwei Personen wurden bei den Rangeleien leicht verletzt, die Polizei war mit mehreren Wagen vor Ort.

Mit einem fairen, sportlichen „Wettkampf“ hat ein solches Verhalten nichts mehr zu tun. Da haben sich wohl einige Personen in der Sportart vertan.

WERBUNG

Kommentare

      Manfred Bröcker
      12.10.2007, 13.08 Uhr

      Ja mit unseren ausländischen Sportkameraden ist nicht immer leicht Kirschenessen – ihr Temperament haben nicht immer alle im Griff, ihnen wird es aber auch nicht leicht gemacht.

      Zu folgende Schriftreihen ist folgendes zu sagen:

      SSV 07 Sudberg gegen Hellas Wuppertal II in der 80. Spielminute beim Stande von 1:1 abgebrochen. Auslöser hier war laut Zeugenaussagen eine Gelbe Karte, nach der sich ein Fan provozierend verhalten haben soll. Anschließend gingen Spieler und Zuschauer beider Mannschaften aufeinander los.

      So war es, aber nachdem der Zuschauer provozierent geklatscht hatte – was ja nicht verboten ist – hat er noch eine unsittliche hochbeleidigende Äußerung auf Bezug der Mutter des Griechen getätigt -darauf hin ist der ausl. Spieler hinter der Barriere gesprungen um die Beleidigung mit seinen Fäusten zu regeln. Was die Auswirkungen waren ist ja bekannt. Wie nun verlautet, wollen die in Wuppertal spielenden Vereine nun ein Schreiben an den Kreis/VFN aufsetzen und sich beschweren, dass sie auf Sudberg des öfteren immer wieder beschimpft werden. Wir wollen Fußball spielen und nicht beleidigt werden – so die Ausländer. Das ist aber noch nicht alles – die Ausländerfeindlichkeit im Wuppertaler Fussball hat auch noch andere Auslöser, die ich hier nicht nennen möchte aber man sollte nicht alle in einem Sack stecken – zumal die Spruchkammersitzungsurteil nach dem BGB bei den meisten Urteilen nicht rechtskräftig sind.

Diesen Beitrag kommentieren: