Ein „Sandkasten deluxe“

Sandkasten deluxeEin wenig verloren stand das kleine Kind schon dort, das am Donnerstagnachmittag, 16. August 2007, auf dem Werth in der Barmer Fußgängerzone mit seiner Mutter unterwegs war. Mit großen Augen begutachtete es das imposante Wuppertaler Rathaus, dessen acht Statuen auf dem Dach stets einen wachsamen Blick auf das Treiben in der Innenstadt haben. Oder war es vielleicht doch nicht das Rathaus, welches die ganze Aufmerksamkeit des Kindes auf sich zog?

Vielleicht war es auch einfach der überdimensionale Sandkasten, den die Stadt in den Tagen zuvor hat auf dem Johannes-Rau-Platz aufschütten lassen. Und das Gemeine an der ganzen Sache: Da darf man noch nicht einmal drin spielen. Zumindest als Kind. Ab Freitag, 17. August 2007, wird schon im „größten Sandkasten Wuppertals“, wie Sportamt-Chef Peter Keller ihn bei einer Pressekonferenz einmal nannte, gespielt: Allerdings nicht mit Schaufel und Eimer, sondern Beachvolleyball. Dann nämlich wird drei Tage lang der diesjährige Beachcup die Sport-Freaks in die Barmer City locken. Und wer weiß, vielleicht ist das Promi-Turnier mit Oberbürgermeister Peter Jung am Freitagabend ja so unterhaltsam, dass selbst die kleinsten Zuschauer ihre Spielutensilien gar nicht vermissen werden.

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