Der Tag, an dem das Wuppertal unterging

Es wäre wahrlich eine Katastrophe geworden, wenn das eingetreten wäre, was zahlreiche regionale und auch überregionale Medien am Sonntag, 09. Januar 2010, berichteten. WDR, „Bild„, „DerWesten“ und Co. vermeldeten nämlich, dass die Wupper über die Ufer getreten sei und eine Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof und Vohwinkel überflutet habe. Wenn das wahr wäre, gäbe es Wuppertal nicht mehr! » [weiterlesen]

Das Internet ist böse – die WZ dort auch

Screenshot: wz-newsline.deNutzer des Firefox-Browsers haben sich Mitte September 2010 verdutzt die Augen gerieben. Denn da wurde die Homepage der „Westdeutschen Zeitung“ als „attackierende Webseite“ (siehe Screenshot) gemeldet. Via twitter wurde beruhigt, dass man doch einfach auf einen anderen Browser umsteigen solle. Doch so schnell der „Fehler“ beseitigt war, die Wuppertaler Redaktion sorgt wenige Wochen später wieder für Kopfschütteln. » [weiterlesen]

Werbung wirkt, auch in einer Demokratie

Man muss als Zeitung (oder als Online-Medium) nicht die Meinung seiner Werbekunden teilen. Man kann es, man sollte sie aber auch kritisch hinterfragen. Immer. Rückschlüsse lassen sich für den Leser meist nicht daraus ziehen, ob ein Medium einer gewissen Meinung ist, nur weil es Anzeigen mit entsprechenden Aussagen veröffentlicht. Denn für die Meinungsbildung kann die redaktionelle Berichterstattung herangezogen werden, die Werbung trägt ausschließlich zur Finanzierung des Mediums bei. So sollte es in Redaktionen und Verlagshäusern gehandhabt werden. Und wird es meist auch. Zwischen dem redaktionellen Teil und dem Anzeigenteil besteht keinerlei Verbindung. » [weiterlesen]

Fast identischer Artikel und falsche Uhrzeit

Die Wuppertaler Redaktion der Westdeutschen Zeitung (WZ) taugt langsam zur unendlichen Geschichte hier im wupperblog. Schon oft haben wir über Recherchemängel, unüberlegte Überschriften, Flüchtigkeitsfehler, handwerkliche Mängel und vieles andere mehr berichtet. Und heute soll nun wieder ein weiteres Kapitel hinzu kommen. Und zwar eines, das in Kombination die Schnelligkeit der Online-Redaktion sowie die unnachahmliche Quellensuche der einzelnen Mitarbeiter mit einander verbindet. Denn es scheint inzwischen in Mode zu kommen, aus anderen Quellen einfach Inhalte zu übernehmen, das ein bisschen aufzuhübschen und dann mit falschem Datum online zu stellen. » [weiterlesen]

WZ glänzt wieder mit Recherchemängeln

Die Westdeutsche Zeitung (WZ) mit ihrer Wuppertaler Redaktion bekleckert sich ja in den vergangenen Tagen nicht gerade mit Ruhm – zumindest in ihrer Online-Ausgabe. Mehrfach haben wir hier im wupperblog schon auf klar erkennbare Fehler und deutliche Mängel in der Berichterstattung hingewiesen. Doch im April 2010 scheint es bei der Online-Redaktion der WZ in Wuppertal drunter und drüber zu gehen.

Da wäre zum Beispiel ein Brand in einem Mehrfamilienhaus am 18. April 2010. Die WZ berichtet korrekt, dass dieses Vorkommnis in der Gutenbergstraße in Wuppertal stattfand. Allerdings » [weiterlesen]

Bei der WZ gehen die Uhren anders (2)

Journalist Hardy Prothmann, Betreiber des heddesheimblogs bringt es eigentlich kurz und prägnant auf dem Punkt. In einem Interview mit dem Medien-Portal Meedia antwortet Prothmann auf die Frage, was Lokalzeitungen in ihrer regionalen Berichterstattung falsch machen würden: „Sie haben die falsche Haltung. Die meisten Zeitungen sind Monopolisten. Genauso überheblich und gleichzeitig langweilig und insgesamt satt und lustlos ist ihre Berichterstattung. Und das übertragen sie 1:1 ins Internet. Außerdem wird geklüngelt, was das Zeug hält. Die Lokalzeitung von früher hat entschieden, was wie stattfindet oder auch nicht. Durch das Internet ist dieses extreme Gatekeeping hinfällig.“ » [weiterlesen]

WZ will neue Leser werben mit Spar-Serie

Ein Foto vom Werbebrief des WZ-Chefredakteurs Roeingh„Wir kommen mit unserem Geld von vorn bis hinten nicht mehr aus.“ So zitiert Friedrich Roeingh, Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung (WZ) eine namentlich nicht genannte „Leserin“ in einem Werbebrief. Dieser wurde in den vergangenen Wochen zahlreichen Haushalten im Tal zugestellt, die wahrscheinlich früher schon die WZ gelesen hatten oder irgendwann mal einem kurzen Probeabo zugestimmt hatten. » [weiterlesen]

Suche nach Bernsteinzimmer in Wuppertal

Für viel Aufsehen sorgte eine Meldung der Westdeutschen Zeitung (WZ) am 12. und 13. März 2009. Ein Forscher aus Sachsen suche an der Barmer Münzstraße nach dem legendären Bernsteinzimmer, ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen im Jahr 1716. In den Wirren des Zweiten Weltkrieges hatten im Herbst 1941 deutsche Soldaten das Zimmer demontiert und nach Königsberg (heute Kaliningrad) transportiert. Was im Anschluss daran geschah, ist bislang ungeklärt. Höchstwahrscheinlich ist aber nach der Meinung von Forschern, dass das legendäre Zimmer, von dem im Jahre 2003 anlässlich des 300-jährigen Stadtjubiläums von » [weiterlesen]

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