Staatsanwalt, bitte nicht nachgeben!

Es war wie ein nachträgliches Ostergeschenk: Ende März 2008 ließ die Wuppertaler Staatsanwaltschaft verlautbaren, dass man aufgrund offensichtlicher Unverhältnismäßigkeit keine Anzeigen zum Missbrauch des Urheberrechts in Internet-Tauschbörsen mehr verfolgen würde. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich dann und wann mal einen Song über das Internet heruntergeladen hatten, konnten also aufatmen im Hinblick auf hohe Abmahnungen im vier- oder fünfstelligen Euro-Bereich.

Doch damit wollten sich die abmahnenden Firmen und Rechteinhaber der Musik-, Porno- und Computerspiel-Industrie nicht » [weiterlesen]

Können Tauschbörsen-Nutzer aufatmen?

Was die Wuppertaler Rundschau und andere Medien da am Mittwoch, 26. März 2008, berichteten, das lässt vielleicht auf positive Entwicklungen schließen. Denn die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte angekündigt, Anzeigen aus Urheberrechtsverstößen in Internet-Tauschbörsen nicht mehr nachgehen zu wollen. Im Januar und Februar 2008 seien rund 2.000 IP-Adressen eingereicht worden, zu denen Rechteinhaber und abmahnende Anwälte die Nutzerdaten haben wollten. „Nach hiesiger Auffassung wäre die Aufnahme von Ermittlungen bereits unverhältnismäßig, da die Tatverdächtigen in den Tauschbörsen keinerlei finanzielle Interessen verfolgen“, wird der » [weiterlesen]