Eine nächtliche Ruhestörung

Das ist der Nachteil, wenn man eine Baustelle vor der Türe hat und an einer „Durchgangsstraße“ wohnt: Denn selbst zur nächtlichen Ruhezeit laufen hier Halbstarke durch und müssen den „großen Macker“ markieren. Nicht, dass andere Leute vielleicht schlafen möchten und durch das Rumgegröle geweckt werden. Nein, besonders lustig ist es natürlich, wenn Warnbarken aus den Ständern genommen, die gesamte Straße hinuntergeschleppt und dann in der Schaufel eines Baggers wieder abgelegt werden. Da sind sie sicherlich total hilfreich. Und zum Abschluss geht man dann noch aufeinander los und stößt unter lautem Gepolter die Absperrungen aus Metall auf mehreren Metern um. Echt super, Jungs…

Die Nacht der fantastischen Kerle

Dass in Wuppertal nichts für Jungs getan wird, stimmt nicht so ganz. Nachdem im April 2008 im Rahmen des „Girls Day“ auch ein „Boys Day“ stattfand, bei dem Jungs in typische „Mädchenberufe“ reinschnuppern konnten, gibt es nach dem großen Erfolg der „wilden Kerle“ im Vorjahr nun am 13. Juni 2008 wieder „Die Nacht der fantastischen Kerle„.

23 lange, aber wohl viel zu schnell vergehende Stunden stehen den „Kerlen“ dann zahlreiche Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Ob Skaten bei Nacht, einem Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr, eine GPS-Schatzsuche und eine Seilbrücke über die Wupper » [weiterlesen]

Beleidigungen auf offener Straße

Cool bleiben, hieß die Devise. „Hey, du Affe“, schallte es hinter mir her, „du da mit dem Rucksack!“ Zwei kleine Jungs standen auf der anderen Straßenseite. Ich hatte beobachtet, wie sie eine große Schneekugel den Berg hinunterrollen ließen. Der Spaß währte jedoch nur kurz, denn anschließend kam ich halt an ihnen vorbei – und musste für ihre Späße herhalten. Doch als ich auf ihre Ansprache nicht reagierte, fuhren sie gleich „härtere Geschütze“ auf: „Hey, du Arsch“, riefen sie nun. Mensch, da habt ihr es mir aber gezeigt…

Aber was will man von Kindern erwarten, die noch » [weiterlesen]

Im Tal aufgeschnappt (Teil 2)

Dann such mal eine Tussi, die wir fragen können…

So wies ein ungefähr 12-jähriger Junge seinen älteren Begleiter in der Haushaltswarenabteilung eines großen Elberfelder Kaufhauses während der vorweihnachtlichen Shopping-Touren an. Ein besinnliches Weihnachten…

Förderung für Jungs vergessen?

Müssen sich Mädchen mehr merken? Sollte bei ihnen lieber alles in Schriftform vorliegen? Können Jungs besser Termine und anderes im Kopf behalten und wissen, wie man seine Freizeit gestaltet und Informationen zur Berufsvorbereitung bekommt? Oder ist vielleicht einfach nur die Nachfrage bei Mädchen nach einem Taschenkalender größer? Fragen über Fragen, die eine kurze Pressemitteilung der Stadt Wuppertal so aufwerfen kann.

Denn wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde zum neuen Schuljahr die neueste Ausgabe des sogenannten „Mädchenmerkers“ » [weiterlesen]