Fußball-Fans legen Wuppertal lahm

Feiernde Fußballfans auf der BundesalleeDa lagen wir doch nicht ganz so unrecht, als wir kurz vor Beginn des Turnieres von „Drei Wochen (EM-)Ausnahmezustand“ sprachen. Das war zwar zunächst nur auf die farbenfrohe Beflaggung an Hauswänden und Autos bezogen, die bereits Wochen vorher in Wuppertal zu sehen war, trifft aber nun mit jedem EM-Spiel mehr umso deutlicher ein. Wuppertal ist fest in der Hand der Fußball-Fans – bis spätestens eben zum 29. Juni 2008. » [weiterlesen]

Von Hupkonzerten und Kaffee-Plörre

Da kann man schonmal froh sein, wenn man nicht im „Krisengebiet“ wohnt, sondern ein bisschen außerhalb. Während auf der Talachse nach dem EM-Vorrundensieg der türkischen Nationalmannschaft über die Tschechen und dem damit in wahrlich letzter Sekunde klargemachten Erreichen des Viertelfinals tausende Landsleute feierten und den anderen Mitbürgern durch Hupkonzerte die Nachruhe raubten, konnte man in Ronsdorf im Verlauf der gesamten Nacht nur insgesamt fünf mit Warnsignal durch die Straßen fahrende Wagen zählen. Was lernen wir daraus? In Ronsdorf ist tote Hose, das wahre Leben spielt sich eindeutig im Tal ab. Und: Türken feiern wenigstens Siege, keine » [weiterlesen]

Werden nun auch Niederlagen gefeiert?

Dass die total hochgelobte deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft im Vorrundenspiel gegen Kroatien wirklich einen Grottenkick abgeliefert hat, steht nicht zur Diskussion. Die Mannen von Bundestrainer Joachim Löw – die nach Willen des Großteiles der Deutschen möglichst den Titel nach Hause holen sollen – sind nicht gerannt, haben den Gegner allen Raum gelassen und einen Fehlpass nach dem anderen gespielt. Das war reine Arbeitsverweigerung!

Wieso dann aber zahlreiche junge Menschen in Ronsdorf meinen, nach dem Public Viewing auf dem Bandwirkerplatz dann » [weiterlesen]