CDU im Tal gegen die eigene Kanzlerin

Die Hauptschule Cronenberg ist eigentlich nicht mehr zu retten. Der Verwaltungsvorstand der Stadt lehnte das Bürgerbegehren der Elterninitiative ab, da unter anderem der Kostendeckungsvorschlag nicht ausreichend sei. Eine beliebte Begründung, um ein Bürgerbegehren scheitern zu lassen. Besonders hinterhältig ist aber die Äußerung von Stadtkämmerer Johannes Slawig, das Begehren sei nur dann ohne Weiteres zugelassen worden, wenn in dem Antrag eine andere Schule zur Schließung vorgeschlagen worden wäre. Und genau das wollten die Eltern nicht. Wie denn auch? Kennen sie sich in der Wuppertaler Schullandschaft so gut aus, dass sie wissen, an welchen Schulen » [weiterlesen]

Wieviel sind Unterschriften wert?

Es war eigentlich nicht anders zu erwarten: „Es gibt erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bürgerbegehrens, allein wegen der aufgezeigten Finanzierungsmöglichkeiten“, wird der Fraktionsvorsitzende der Wuppertaler CDU im Rat der Stadt, Berhard Simon, in der Westdeutschen Zeitung zitiert. Kaum hat die Elterninitiative der Hauptschule Cronenberg statt geforderter 11.000 nun sogar 14.332 Unterschriften gegen die Schließung der Bildungseinrichtung an der Berghauser Straße gesammelt, kommt harter Widerstand. Erst lässt man Eltern, Lehrer, Schüler und Unterstützer sechs Wochen lang schuften, um anschließend als ersten Kommentar dazu lapidar das Bürgerbegehren der » [weiterlesen]

Hauptschüler auf der Zielgeraden

Die Schüler der Hauptschule CronenbergBis zum Dienstag, 29. Juli 2008, haben die Schüler, Eltern und Lehrer der Hauptschule Cronenberg noch Zeit, Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Erhalt ihrer Bildungseinrichtung zu sammeln. Bis dahin läuft nämlich die Frist, in der sich 11.000 Wuppertaler für die Hauptschule an der Berghauser Straße ausgesprochen haben müssen. Schriftlich, mit ihrer Unterschrift. Doch die Zeit läuft langsam unaufhaltsam davon… » [weiterlesen]

Hauptschule: Ab in die „heiße Phase“

Schüler der Hauptschule Cronenberg vor dem Barmer RathausFür die Schüler, Lehrer und Eltern der Hauptschule an der Berghauser Straße im Stadtteil Cronenberg hat der Kampf nun richtig begonnen. Bis Anfang August müssen mindestens 11.000 gültige Unterschriften gesammelt werden, um mit einem Bürgerbegehren die Schließung der Bildungseinrichtung im Rahmen des städtischen Schulentwicklungsplanes zu stoppen. Keine leichte Aufgabe – aber so einfach gibt man nicht auf… » [weiterlesen]

Sind Schulabgänger wirklich „dumm“?

So gut wie seit Jahren nicht mehr sind derzeit die Chancen für Schulabgänger eine Lehrstelle zu bekommen. So heißt es derzeit zumindest an allen Ecken und Enden. In Nordrhein-Westfalen standen im April 2008 den insgesamt 60.940 Bewerbern zwar lediglich 37.810 Stellen gegenüber, die Quote hat sich im Vergleich zu den Vorjahren jedoch etwas gebessert. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet zum nächsten Ausbildungsjahr sogar mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. In Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach ist dieses Soll jetzt schon erreicht, wie WDR.de berichtet. Die Arbeitsagentur geht aber nicht davon aus, dass im Laufe des Jahres noch mehr » [weiterlesen]

Falsches Spiel mit neuer Gesamtschule?

Was für ein Spiel wird eigentlich in der Wuppertaler Politik im Mai 2008 gespielt? Erst wird von heute auf morgen ein Schulentwicklungsplan von der Verwaltung vorgelegt, der die Schließung von zwei Hauptschulen vorsieht. Bei einer regt sich massiver Widerstand von Wirtschaft, Nachbarn und nahegelegenen Schulen, der einfach überhört wird. Stattdessen will man lieber statt zweier Hauptschulen eine neue Gesamtschule im Tal, die „Große Koalition“ im Rat machts möglich.

Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung versucht die aufgebrachten Eltern der Schule in Cronenberg mit dem Versprechen » [weiterlesen]

Das können Hauptschüler besser

Screenhot: wz-newsline.deWer sich ein bisschen für das politische Leben im Tal interessiert, für den kam die Entscheidung des Stadtrates am Montagnachmittag, 05. Mai 2008, nicht unerwartet. Mit einem Ergebnis von 44 zu 24 Stimmen wurde mit der Mehrheit der „Großen Koalition“ von CDU und SPD im Rat der Schulentwicklungsplan für weiterführende Schulen auf den Weg gebracht. Konsequenz: Zwei Hauptschulen werden bis zum Jahr 2014 » [weiterlesen]

Hauptschüler wollen kämpfen

Die Enttäuschung war den Eltern, Lehrern und Schülern der Cronenberger Hauptschule an der Berghauser Straße nach der Sitzung des Schulausschusses am Dienstagnachmittag, 15. April 2008, deutlich anzusehen. Zuvor hatte der neue Schulentwicklungsplan für weiterführende Schulen das Gremium mit den Stimmen von CDU und SPD passiert. Auch wenn Ausschussvorsitzender Peter L. Engelmann mahnte, die Schülerzahlen einer neuen Gesamtschule zuerst in das Konzept einzuberechnen, bevor man zwei Schulen schließe, ließ sich die „große Koalition“ nicht beirren. „Ein wohnortnahes Angebot ist in Wuppertal sichergestellt“, beruhigte auch Interims- » [weiterlesen]

Nächste Seite »