Liebe Wuppertaler Stadtwerke…

Es liegt schon ein verdammt harter Winter hinter Euch. Und dabei ist er noch nicht einmal zu Ende! Ihr hattet nicht nur auf der Straße zu kämpfen. Auch im Internet sowie in den „guten alten“ Leserbriefspalten der lokalen Zeitungen prasselte die Kritik auf Euch hinein. „WSW machen es sich bequem“, war etwa noch in der „Wuppertaler Rundschau“ vom 08. Januar 2010 zu lesen. Wochenlang waren zahlreiche Wuppertaler in bestimmten Gebieten ohne Busanbindung, bei den ersten Schneeflocken wurde von Euch wieder der Verkehr eingestellt. Und dann müsst ihr auch noch den Vorneeinstieg in Bussen einführen. Es war schon richtig zum Verzweifeln mit Euch. Ihr habt es in diesen Tagen sicher nicht leicht…

Zugegeben, der Winter hat uns heuer richtig erwischt. Vergessen der „Jahrhundertschnee“ im Jahre 2005. Da lief nichts mehr, weil es im Tal über Nacht mal eben rund 30 Zentimeter geschneit hatte. Und nun? Dreimal innerhalb kürzester Zeit rund 20 Zentimeter Neuschnee. Dazu glatte Straßen wie selten zuvor. Es waren schon Extreme, mit denen wir alle zu kämpfen hatten. Und Ihr wart mittendrin.

Es ist durchaus verständlich, wenn man bei diesen widrigen Witterungsbedingungen die Gelenkbusse in den Depots lässt. Diese langen Gefährte sind dann kaum zu beherrschen. Aber weshalb stellt man wegen ein paar Schneeflocken dann sofort den ganzen Betrieb ein? Weshalb ruft man am späten Mittag – zumal zwei Tage vor Weihnachten – die Busse zurück in die Depots, wenn für den Abend Glatteis angesagt ist? Habt Ihr da nicht auch das eine oder andere Mal ein wenig überreagiert? Ein Blick in unsere bergische Nachbarstadt nach Remscheid hilft auch: Dort fuhren die Busse noch lange, nachdem hier im Tal nichts mehr ging. In Ronsdorf war zeitweise die Linie 670 der einzige Bus, der noch verkehrte. Und der kam von den Stadtwerken Remscheid.

Und wer sich anschaut, welche Engpässe die Linie 670 in Remscheid zu meistern hat, der wundert sich umso mehr, dass es den Wuppertalern nicht möglich war, über einen Monat lang etwa über Ravensberger Straße oder die Luhnsfelder Höhe in Ronsdorf einen (kurzen) Bus zu schicken.

Auch die Situation am Hahnerberg war alles andere als optimal. Zwei Fahrspuren stehen dem Verkehr dort in den Sommermonaten in Richtung Cronenberg zur Verfügung. Bis Mitte Januar 2011 war es allerdings nur eine. Und die an der Bushaltestelle stehenden Busse sorgten das eine und andere Mal für lange Rückstaus zur Cronenberger Straße. Und warum das Ganze? Im Zusammenspiel zwischen WSW und ESW wurde der Schnee auf die rechte Spur geschoben und dort Ein- und Aussteigebuchten für die Busnutzer angelegt. Wenn Eure Fahrer es dann beim Fahrerwechsel darauf anlegen und fünf Minuten die Fahrspur versperren, dann ist der Ärger vorprogrammiert! Während es zum Beispiel am Stadtbahnhof in Ronsdorf möglich war, die gesamte Busspur und den dort befindlichen Bürgersteig freizuräumen und den Schnee auf die Freifläche dahinter bzw. an die Bäume zu verteilen, blieb der Schnee am Hahnerberg – auch auf der Gegenseite – einfach auf der Straße liegen, statt ins Beet hinter der Bushaltestelle verteilt zu werden. Warum?

Wenn dann Euer Mobil-Chef Ulrich Jaeger in der „Wuppertaler Rundschau“ vom 08. Januar 2011 zu seinem Fazit des bisherigen Winters befragt wird und antwortet: „Es ist keine Katastrophe. Und auch kein Chaos“, dann möchte ich Euch fragen, wie oft Euer Chef eigentlich mit dem Bus fährt? Am Abend 70 Minuten in klirrender Kälte an einer Bushaltestelle ohne jegliche Informationen stehen zu müssen und auf den Bus zu warten – das ist kein Zuckerschlecken! „Wer im Schnee an einer Haltestelle wartet, braucht dann natürlich ein internetfähiges Handy“, erklärt Herr Jaeger den Onlineservice der WSW. Nur sind zum einen die Internetseiten der WSW nicht gerade handyfreundlich ausgelegt, zum anderen muss man sich die Informationen über andere Nachrichtenkanäle wie etwa Twitter besser zusammensuchen. Dort hat sich dank des Unvermögens und der zurückhaltenden Kritikfähigkeit der WSW eine hervorragende Gemeinschaft gebildet, die bei den ersten Schneeflocken bereits ausgiebig Verkehrsinfos und Busverfügbarkeiten postet. Und wer die an einer Haltestelle angegebene Rufnummer wählt, um Informationen zu erhalten, muss sich entweder in langer Geduld üben (man hat ja 70 Minuten Zeit) und erhält dann nur lapidare Antworten („Die Linie fährt!“ – Man verschweigt allerdings, dass sie nur mit einem statt mit drei Bussen unterwegs ist). Liebe WSW, das geht deutlich besser!

Einen ersten Schritt habt Ihr ja schon Weihnachten 2010 gemacht. Pünktlich zu Heiligabend habt ihr auf Eurer Internetseite eine schöne Übersicht der einzelnen Linien präsentiert, bei denen jeweils die einzelnen Schwierigkeiten aufgeführt wurden. Es geht doch! Auch wenn Ihr in einer Pressemittteilung vollmundig verkündet: „Alle Informationen sind längst linienscharf und mit häufigen Aktualisierungen im Internet abrufbar.“ Nur war dieser Service für den „großen Schnee“ im Jahr 2010 leider ein paar Tage und Wochen zu spät! Und diese Übersicht mit dem Handy aufzurufen ist eine Qual, warum nicht mobilfunkfreundlich eine separate Handy-Seite programmieren, wo alle wichtigen Infos mit wenigen Klicks abzurufen sind? Das kostet Geld, keine Frage. Es wäre aber ein hervorragender Service, mit dem man sich wieder viele Unmutsäußerungen ersparen könnte. Wenn die Leute wissen, warum kein Bus kommt, reagieren sie vielleicht ein wenig besonnener.

Und in diesen ganzen Trubel hinein musstet Ihr nun auch den ganztägigen Vorneeinstieg bei den Bussen einführen. Fast schon heimlich, still und leise. Ohne große Vorankündigungen und Erklärungen. Eine Woche lang zudem noch mit altem Fahrplan, Verspätungen vorprogrammiert. Warum konntet Ihr da nicht genauer informieren, wie Ihr es schon vor einem Jahr bei der Einführung des kontrollierten Einstiegs am Abend gemacht habt? Nicht jeder Wuppertaler hatte im Jahr 2010 die Gelegenheit, das Kontrollgerät in den Abendstunden mal „auszuprobieren“. Umso mehr fragende und ratlose Gesichter gibt es nun: Wo soll ich das Ticket hin halten? Wieso Ticket zeigen, haben wir denn schon 20.00 Uhr? Warum liest der Apperat nicht mein Ticket? Und manche Busfahrer brüllen hinter einem Fahrgast her, wenn das Gerät den „falschen Pieps“ gemacht hat, andere interessieren die Tickets überhaupt nicht. Entweder ganz oder gar nicht! (Letzteres scheidet ja aus, weil die Anweisung zur Kontrolle ja „von oben“ kam…)

Die zahlreichen Anpassungen am Fahrplan in Wuppertal im Rahmen des Vorneeinstiegs in Bussen sind ja auch kaum verschmerzbar. Nehmen wir ein Beispiel: Bislang brauchte etwa der CE62 (CityExpress!) von Ronsdorf „Am Stadtbahnhof“ nur ganze 17 Minuten bis zum „Hauptbahnhof“ in Elberfeld. Das war ein großes Argument, das Auto stehen zu lassen! Nun sind es allerdings schon 22 Minuten – plus Verspätungen wegen Ticketzeigen und Sonstigem. Wer soll da noch mit dem Bus ins Tal fahren? Eine knappe halbe Stunde ins Tal? Das schafft man mit dem Auto in der Hälfte der Zeit – und hat dann noch eine gute Viertelstunde zur Parkplatzsuche. Das ist locker zu machen – und bequemer.

Den Vogel habt Ihr allerdings in Ronsdorf abgeschossen. Dort werden im Rahmen des Fahrplanwechsels gleich mehrere Haltestellen umbenannt. Dass das alte „Dialysezentrum“ nun „Friedhof Staubenthal“ heißt, okay. Super auch das „Bekenntnis“ zu Institutionen, wie etwa der Wechsel von der „Obere Jägerhofstraße“ zur „Station Natur und Umwelt“ am Hahnerberg. Aber warum benennt Ihr eine Haltestelle „Lichtscheid“, die bei Euren Fahrern und Fahrgästen auch in zehn Jahren wohl immer noch nur „Lichtscheid“ genannt werden wird, in das komplizierte Konstrukt „Lichtscheid Wasserturm“ um? Und dann noch die (mit dem deutlich besseren Blick auf den schönen Wasserturm gelegene) Haltestelle „Lichtscheid / BEK“ in „Auf Lichtscheid“? Mit Logik scheint das nichts zu tun zu haben. Aber Hauptsache dafür ist Geld da, oder?

Liebe Wuppertaler Stadtwerke, wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Keine Frage! Und jeder Wintereinbruch stellt ein Unternehmen wie das Eure vor große Herausforderungen. Besonders dann, wenn die Straßen nicht so schnell durch den ESW geräumt werden, wie man das gerne hätte. Dass dann Busse ausfallen und einige Straßen nicht ans übrige Verkehrsnetz angebunden werden können, ist klar. Aber eine gewisse Deeskalationspolitik in der Öffentlichkeitsarbeit würde dazu beitragen, dass es etwas ruhiger zugehen würde im Tal. Ihr solltet Euch der Kritik stellen, die auf Euch einprasselt! Wieso informiert Ihr nicht gezielt und in mehr Einzelheiten, anstatt immer nur die gleichen Phrasen zu schreiben? Dass es geht, hat ja Weihnachten 2010 gezeigt. Nutzt Twitter, Facebook und Co. (richtig), anstatt auf Radio Wuppertal zu verweisen und nur eure Pressemitteilungen zu verteilen! Antwortet auf Anfragen via Twitter und Facebook und schreibt Kommentare zu konstruktiver Kritik in Blogbeiträgen! Schickt nicht Euren Chef mit zweifelhaften Aussagen in kurzen Interviews vor! Und unterlasst bitte peinliche Pressemitteilungen, die den Kunden für dumm verkaufen! Die Wuppertaler wollen wissen was geht. Und zwar fix, ohne große Ausreden. Ihr wolltet ein „Dienstleister mit Pluspunkt“ sein, Ihr seid das Dienstleistungsunternehmen aller Wuppertaler! Ihr habt eine große Chance – jetzt nutzt sie (bitte) endlich!

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Kommentare

      Emil Blume
      11.01.2011, 12.25 Uhr

      Ein sehr guter Beitrag, der die desaströse Lage der Verkehrssparte der WSW sehr plastisch zeigt.

      Guido Gallenkamp
      11.01.2011, 12.34 Uhr

      Danke, Wupperblog. Auch wenn das wahrscheinlich niemand von den WSW beantworten oder kommentieren wird.

      Emil Blume
      11.01.2011, 12.35 Uhr

      Nachtrag:

      Falls das Funkbaken-System noch funktioniert und Ihr, liebe WSW, Hilfe benötigt, eine Handy fähige Anwendung zu erstellen, die aktuelle Verspätungen für einzelne Haltestellen anzeigt, dann könnte ich euch da für „kleines Geld“ behilflich sein.

      Marcus Müller
      11.01.2011, 12.37 Uhr

      Ich habe die WSW über den Pressesprecher über diesen Beitrag informiert und den Dialog angeboten. Mal sehen, was kommt.

      wuppertal_bus
      11.01.2011, 13.41 Uhr

      Wir sind auch gespannt, ob die WSW hier antworten. Unsere Anfragen ob wir kostenfrei Unterstützung bieten können wurden alle ignoriert.

      Cogito
      11.01.2011, 13.51 Uhr

      Ein sehr lesenswerter Beitrag. Was mich vor allem freut, es ist kein WZ-online typisches Wuppertaler Gemecker, sondern eine konstruktive, ausgewogen Kritik im besten Sinne. Ich würde mir wünschen, dass sich die WSW dazu äußern, befürchte aber, dass es sie nicht schert, was der „Beförderungsfall“ denkt.

      Björn Eickhoff
      11.01.2011, 18.21 Uhr

      Guter und ,vor allem, sachlicher Artikel. Die Informationspolitik der WSW lässt da doch zu wünschen übrig! Dabei wäre es mit Twitter, Facebook oder einer vernünfigen Info-Seite so einfach. Die tollen Monitare in den Mobi-Centern könnte man doch auch dafür nutzen. Oder die Bildschirme der Fahrkartenautomaten.

      M. Linke
      11.01.2011, 23.06 Uhr

      Bravo!! Großartiger Beitrag. Erwähnenswert sicher auch, dass die WSW nicht mal von selber auf die Idee gekommen ist, mal vernünftig zu informieren: http://twitpic.com/3p25u1 (!) sich aber nun so darstellt, als ob sie alles im Griff gehabt hätten.

      -jo-
      12.01.2011, 13.26 Uhr

      Es ist richtig, wie Marcus Müller, schreibt:

      Ihr wart mittendrin!

      Damit hat er nicht die leitenden Herren des Dienstleistungsunternehmen des WSW angesprochen, sondern die Menschen, die in Schnee und Eis auf ihre Beförderung warteten und sich in Geduld übten und ausharren mussten.

      Merlin
      12.01.2011, 22.53 Uhr

      Super Beitrag! Auch wenn es wahrscheinlich bei den Stadtwerken niemanden interessiert. Oder vielleicht doch? Warten wir mal ab. Aber ich glaube es noch nicht.

      Zum Dienstleister mit Pluspunkt: Das war wohl die letzten Jahre mehr ein Minus- als ein Pluspunkt.

      Ich bin übrigens froh, daß wir wieder ein Auto haben und nicht auf dieses Unternehmen mit hohen Fahrpreisen und schlechtem Service angewiesen sind.

      CeKaDo
      13.01.2011, 06.07 Uhr

      Was ich nicht verstehe ist die simple Tatsache, dass bei Schnee und Glatteis nicht wenigstens die Talachse bedient wird. Die B7 wird nahezu durchgehend freigehalten und es wäre ein Leichtes, z.B. den Schwebebahnexpress wenigstens die Hauptstraßen entlang fahren zu lassen. Ggf. sogar mit Zubringern von den Hauptstraßen nach oben links wie rechts. Was im Übrigen analog auch für die Verlängerung bis nach Ennepetal gilt. Auch dort wird nicht einmal die gerade und immer geräumte B7 befahren.

      Schlimm ist auch die Rücksichtslosigkeit, dass Fahrgäste von der Einstellung des Verkehrs nicht informiert werden.

      Warum fährt niemand zumindest mit einem PKW die Haltestellen ab und informiert die wartenden Menschen? Systeme wie im Ruhrgebiet, in Dortmund, Düsseldorf und so weiter, an deren elektronischen Anzeigen alle wichtigen Informationen zu lesen sind, wären natürlich sogar das Beste. Doch davon wagen wir kaum zu träumen.

      Hier wäre ein dringender Handlungsbedarf. Und natürlich die Forderung an die Städte, die Fahrbahnen mit Busverkehr vorrangig zu räumen und auch den Schnee nicht einfach nur in Form einer Gasse gegen die parkenden Autos zu schieben.

      -jo-
      17.01.2011, 09.56 Uhr

      Mit dem Datum des 11. Januar 2011 ist der Artikel von Marcus Müller „Liebe Wuppertaler Stadtwerke“ ausgewiesen. Bis heute hat es keine Stellungnahme der Wuppertaler Stadtwerke gegeben. Diesbezüglich spricht Herr Müller in seinem Bericht die Wuppertaler Stadtwerke zu einer Stellungnahme an, und zwar so:

      —————————————————-

      Die Wuppertaler wollen wissen was geht. Und zwar fix, ohne große Ausreden. Ihr wolltet ein “Dienstleister mit Pluspunkt” sein, Ihr seid das Dienstleistungsunternehmen aller Wuppertaler! Ihr habt eine große Chance – jetzt nutzt sie (bitte) endlich!

      —————————————————-

      Wer schweigt, der hat was zu verbergen.

      Den Wuppertaler Stadtwerken sei gesagt:

      Alle Wuppertaler sind ganz Ohr!

      Marcus Müller
      17.01.2011, 11.35 Uhr

      Hallo -jo-,

      es gab bereits eine Reaktion von den WSW. Sehr ausführlich wurde auf die von mir entgegen gebrachte Kritik in Sachen Winterdienst eingegangen und weitere Stellungnahmen zu den anderen Themen angekündigt.

      Allerdings wünscht man seitens der WSW, dass diese Antwort nicht hier im Blog veröffentlicht wird.

      -jo-
      17.01.2011, 12.20 Uhr

      Sehr geehrter Herr Müller,

      bei einer Stellungnahme mit Bezug auf Ihren Artikel wünschen die Wuppertaler Stadtwerke, dass ihre Antwort nicht hier im Blog veröffentlicht wird.

      Das wirft die Frage auf: Wo und wie kann die Stellungnahme nachgelesen werden?

      Wo bleibt die Pressefreiheit? Das gilt es abzuklären.

      Guido Gallenkamp
      17.01.2011, 15.42 Uhr

      @jo

      wenn jemand darum bittet, etwas nicht zu veröffentlichen, dann sollte man das auch so handhaben. Da ist es egal, ob es eine Pressefreiheit gibt oder nicht, denn es hilf niemandem zu wissen, was die WSW nun dazu sagen. Immerhin nehmen die WSW Stellung dazu, das reicht mir (erst mal) als ein Zeichen des guten Willens.

      Astrid Christofori
      17.01.2011, 15.46 Uhr

      Dann sollten wir halt alle einzeln die WSW anschreiben und um Stellungnahme bitten. Dann „dürfen“ sie allen antworten und wir können dann bei einem Treffen die Antworten vergleichen. Wer mehr „unsinnige“ Arbeit möchte, kann auch mehr „unsinnige“ Arbeit bekommen!

      psychoMUELL
      17.01.2011, 16.01 Uhr

      Sehr guter Artikel, schade, dass sich die WSW nicht traut, hier eine Stellungnahme abzugeben.

      CeKaDo
      17.01.2011, 20.37 Uhr

      Nun ja, eine Stellungnahme könnte im ewigen Gedächtnis des Internets eine Rufschädigung zur folge haben.

      Wobei allein die jetzigen Spekulationen schon ausreichen dürften, eifrigen Gerüchten die Nahrung zu geben.

      Offenbar verstehen einige Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit noch nicht ganz, was Öffentlichkeitsarbeit bedeutet. Nämlich die Arbeit an, in und mit der Öffentlichkeit.

      Frank
      20.01.2011, 06.41 Uhr

      Der ganze Laden ist einfach unterste Schublade. Die Aufkleber an den Türen in der Schwebebahn mit der Aufschrift „Finger weg“ sagen doch alles. Für die WSW sind eben alle dumme Schulkinder und keine Kunden die mit Respekt behandelt werden wollen.

      Die Lachnummer schlechthin ist der Vorne-Einstieg. Immer lustig wenn man mit Einkaufstaschen durch den anfahrenden Bus torkelt. Habe jetzt schon mehrfach ältere Herrschaften kurz vor dem Sturz beobachtet. Vielleicht bieten die WSW ja eine Sturzversicherung im Bundle mit dem Bärenticket an.

      Gibt es eigentlich eine Initiative oder sowas, daß man sich mal gesammelt beschwert?

      Merlin
      17.02.2011, 21.18 Uhr

      Zum Thema „Vordereinstieg“ gibt’s bei mit im Blog (http://eisenbahnblog.net/2011/01/01/ganztaegiger-vordereinstieg-2011/) schon einige Reaktionen. Nur weil der ganze VRR (wirklich alle Gesellschaften?) es macht, müssen die WSW es auch? Nicht alles, was der VRR anzettelt, ist auch gut. Ich bin übrigens froh, daß ich auf die Stangentaxis und ihren besch*** Service nicht mehr angewiesen bin (habe wieder ein Auto).

      Merlin
      25.04.2012, 20.32 Uhr

      Es ist erstaunlich, daß sich immer noch Leute über diesen Artikel zu mir verirren.

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