Krombacher spendet für das Kinderhaus

Weitere 2.500 Euro für das geplante Kinderhaus auf KüllenhahnKein Bier, aber dafür einen dicken Scheck über 2.500 Euro im Gepäck hatte der Vertreter der Krombacher-Brauerei, als er am Montagmorgen, 22. März 2010, bei der Firma Knipex in Cronenberg vorbei schaute. Denn im Nachklang zum sechsten Benefizkonzert „Cronenberg hilft – weiter“ am 16. Januar 2010 (Fotogalerie beim wupperguide) hatte man die Spendensumme der Cronenberger noch einmal mächtig aufgestockt.

Insgesamt kamen so 27.500 Euro für die Wuppertaler Hilfe für die Kinder von Tschernobyl e.V. und das geplante Kinderhaus des Ambulanten Kinderhospizdienstes der Caritas Wuppertal zusammen. Während erstere ihren Spendenanteil für dringend benötigte Lebensmittel, Einrichtungsgegenstände und Baustoffe verwenden im Rahmen ihrer alljährlichen Hilfslieferungen nach Weißrussland verwenden, stocken die Verhandlungen um das Kinderhaus auf Küllenhahn derzeit.

Während die Macher derzeit fleißig Euro um Euro sammeln, um das Bauvorhaben in Angriff nehmen zu können (ein Großteil der drei Millionen Bausumme ist bereits in trockenen Tüchern), will die hoch verschuldete Stadt das Grundstück des ehemaligen Kinderheims nicht für einen oder ein paar mehr symbolische Euro hergeben. Mitte April 2010 soll hier die Entscheidung fallen. Eines ist allerdings gewiss: Sollte der Standort Küllenhahn nicht realisiert werden können, so wünscht man sich bei der Caritas ein Ersatzgrundstück in Cronenberg. Denn wer so viel in dieses Projekt investiert und „locker macht“, der soll hinterher auch davon profitieren können. Und vielleicht sind die 2.500 Euro von Krombacher ja ein weiteres „Druckmittel“ in Richtung Kämmerer Dr. Johannes Slawig.

WERBUNG

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren: