Nachlese: Das war die Twupperparty 03/10

Reden in der Version 2.0 (vorne) und 1.0 (hinten)Das muss schon eine besondere Party sein, wenn sich die Besucher nicht nur von Angesicht zu Angesicht unterhalten, sondern nebeneinander sitzend auch Textnachrichten mit dem Handy oder dem Computer zukommen lassen. So war es zumindest am Samstagabend, 13. März 2010, in der Rakete in der Elberfelder Nordstadt zu bestaunen. Dort trafen sich nämlich zahlreiche Wuppertaler und Auswärtige zur „Twupperparty“.

Mit kleinen Plastikdosen und -behältern hat das wenig zu tun. Auch wenn es diesbezüglich doch eine kleine Anfrage gab. Aber wenn selbst aus Bayern und Hessen Menschen für einen Abend nach Wuppertal reisen, um sich mit anderen Treffen, dann muss das schon was heißen. Im Alltag haben diese nämlich nur mittels Twitter Kontakt, folgen sich gegenseitig und unterhalten sich mit nur 140 Zeichen pro Nachricht. Kein Wunder also, dass man sich während der Twupperparty ein wenig angeregter unterhielt. Schließlich konnte man sich nun direkt unterhalten, ohne Computer oder Handy dazwischen. Die technischen Geräte kamen allerdings dennoch nicht zu kurz: Entweder hielt man die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden, sorgte dafür, dass noch weitere „Nachzügler“ zur Twupperparty kamen oder kommentierte das Geschehen im Internet einfach mit wenigen Worten. Wenn das reale Leben auf das „Web 2.0“ trifft, dann verschwimmt irgendwie alles…

Und das Motto der Party (#FIP – Fehlinformationsparty) konnte eigentlich gar nicht so ernst genommen werden. Zwar wurden im Vorfeld einige lustige Unwahrheiten über die Twupperparty, das Leben im Tal und Alltägliches per Twitter in die Welt gesetzt, schließlich standen der NRW-Literaturpreisträger Prosa, Andreas Glumm, mit melancholischen Texten, Stiller Teilhaber mit seinem lautstarken Punkrock sowie der spontan angemeldete Saxophonist Tom Nolte aber wirklich auf der Bühne.

Wer die Twupperparty dieses Mal leider verpasst hat, kann sich beim wupperguide (zur Galerie) sowie vom @zollstocker (zur Galerie), vom @Zaubervogel (zur Galerie) und von @nilsarne (zur Galerie) ein paar Impressionen anschauen. Die nächste Twupperparty soll übrigens im Juni 2010 steigen. Vielleicht sieht man sich dann (spätestens) mal wieder!

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Kommentare

      Eisenbahnblog
      16.03.2010, 20.48 Uhr

      Tja, Infos im Vorfeld wären von Vorteil gewesen. Ich hätte auch Interesse gehabt. Aber bei der Kommunikation hapert es leider noch ein wenig.

      Marcus Müller
      17.03.2010, 09.28 Uhr

      Also wenn diese Twupperparty nicht genug kommuniziert wurde, dann weiß ich auch nicht mehr, was man machen soll. Hier im wupperblog haben wir einen Terminhinweis gepostet, bei twitter wurde von der Rakete, dem wupperguide und vielen anderen Nutzern aus dem Tal tagtäglich mehrfach darauf hingewiesen… Vielleicht sollte man die Nachrichten dann auch mal lesen. 😉

      wupperblog.de » Anmelden zum Twittagessen am 18.11.2010
      27.10.2010, 08.43 Uhr

      […] diskutiert. Seitdem ist jedoch viel Wasser die Wupper hinunter geflossen. Eine Twadventsfete, eine Twupperparty und viele kleinere Twitter-Treffen später findet am Donnerstag, 18. November 2010, nun wieder […]

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