Plötzlicher Tod nach dem Fußballspiel
Das hätte niemand erwartet: Nachdem am 03. März 2009 bei einem WM-Vorbereitungsspiel der deutschen U-21-Nationalmannschaft gegen die Schweiz der erst 20-jährige Nachwuchs-Handballer Sebastian Faißt vom TSV Dormagen plötzlich auf dem Spielfeld zusammengebrochen und gestorben war, sorgte diese Meldung bundesweit für Aufsehen. Dass dies aber auch Hobby-Sportlern passieren kann, das musste man leider kurze Zeit später auch in Wuppertal fast hautnah erleben.
Am 08. März 2009 war ein 36-jähriger Amateur-Fußballer des SV Heckinghausen, der auch als Jugend-Trainer tätig war, nach einem Kurzeinsatz auf dem Sportplatz Freudenberg tot umgefallen. “Plötzlicher Herztod” lautete das Obduktionsergebnis. Einen Tag später nur, am Abend des 09. März 2009, traf es dann auch einen “Hobby-Kicker“. Der 46-jährige Leiter des akzenta-Supermarktes in Cronenberg hatte schon während des Spiels über Schmerzen in der Brust und Atembeschwerden geklagt, hatte das Spiel vorzeitig beendet – und war schließlich in der Umkleidekabine tot zusammengeklappt. Auch hier blieben die Reanimationsversuche von Mannschaftskollegen und Notarzt erfolglos.
Zwei tragische Ereignisse, die aufrütteln. Doch nicht nur Fußballer und Leistungssportler sind betroffen, auch bei allen anderen Sportarten kann ein solcher Unglücksfall passieren, wie das Beispiel von TV-Moderatorin Margarethe Schreinemakers zeigt, die beim Joggen plötzlich umgefallen war. Sie hatte dabei noch Glück im Unglück. Doch aufgrund dieser potentiellen Gefahren gar keinen Sport mehr treiben zu wollen, ist sicherlich der absolut falsche Weg. Sport ist gesund und hält fit. Und Unfälle aller Art passieren auch im alltäglichen Leben.
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