Wie viele Regenschirme sollen es sein?

Orangefarbene Regenschirme vor dem Barmer OpernhausEigentlich ist die Idee, die hinter der Aktion steckt, gar nicht mal so schlecht: Die Wuppertaler sollen mit Hilfe von orangefarbenen Regenschirmen einmal im Monat an einem anderen prominenten Ort zeigen, dass sie dem vielen Regen im Tal trotzen und durchaus Zeichen setzen können. Doch irgendwie steckt “der Wurm drin”: Anscheinend immer weniger Wuppertaler nehmen an diesen Aktionen von “(M)eine Stunde für Wuppertal” teil.

Woran mag das liegen? Angekündigt werden die Regenschirm-Aktionen regelmäßig in der lokalen Presse. Mal mehr, mal weniger prominent. Auch im Internet wird fleißig dafür die Werbetrommel gerührt. Während vor dem Barmer Rathaus durchaus zahlreiche Wuppertaler die Türen “versperrten”, so wurden beim DRK-Weihnachtsmarkt in der Stadthalle alle 500 Schirme unter die Leute gebracht. Die anschließenden Aktionen in den gut besuchten City-Arkaden und vor dem Barmer Opernhaus konnten allerdings nur wenige Menschen anlocken, zum Teil sieht man immer die gleichen Gesichter. Das sieht weniger imposant auf den Fotos aus, die Ende des Jahres 2009 in einem Kalender veröffentlich werden sollen. Wollen die Wuppertaler denn nicht mehr “Ja” zu ihrer Stadt sagen?

Oder liegt es vielmehr an den Zeiten, zu denen diese Aktionen stattfinden? Schließlich werden fast ausschließlich (außer beim Weihnachtsmarkt) Wochentage gewählt, an denen die Regenschirme aufgespannt werden sollen. Zudem beginnt man aufgrund der frühen Dämmerung in den Wintermonaten meist am frühen Nachmittag, so gegen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr? Das ist doch für die meisten Wuppertaler viel zu früh, zu diesen Uhrzeiten muss man doch noch arbeiten. Oder?

Aber auch zum Regenschirm-Event vor dem Opernhaus in Barmen gibt es natürlich wieder eine “ach nee TV“-Reportage mit Moderator Frank Zankl:

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