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	<title>Kommentare zu: &#196;rzte demonstrierten gegen Honorarreform</title>
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	<description>Wir bloggen das Wuppertal! Aktuelles, Kurioses und Informatives aus Wuppertal, dem Bergischen Land und dem Rest der Welt.</description>
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		<title>Von: Amanatidis</title>
		<link>http://www.wupperblog.de/2009/02/17/aerzte-demonstrierten-gegen-honorarreform/comment-page-1/#comment-932</link>
		<dc:creator>Amanatidis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 19:37:45 +0000</pubDate>
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		<description>manche Kommentare zeigen leider wie wenig oder sogar gar nicht unsere B&#252;rger &#252;ber das Gesundheitswesen informiert sind.
ist eine Pauschale  von 30 Euro f&#252;r ihren Hausarzt oder eine Pauschale von 21 Euro f&#252;r ihren Augenarzt(Miet- Kosten, Nebenkosten der Praxis, Mitarbeiterinnen- Geh&#228;lter, Versicherungen, EDV ....)pro Quartal, also f&#252;r 3 Monaten angemessen? Und der Patient kann ruhig mal 100 nein 1000 mals pro Quartal in die Arztpraxis reinkommen, er wird versorgt und kriegt nat&#252;rlich jedes mal Medikamente verschrieben, Verb&#228;nde aus der Praxis,......usw.
Ich als chronischer Patientin und Mutter einer &#196;rztin, die st&#228;ndig auf Medikamente angewiesen ist, sch&#228;me mich f&#252;r ihre unsachliche kommentare. reden sie zuerst mit ihrem Arzt &#252;ber das Thema, dann werden sie erfahren, wie die Realit&#228;t des Arzthonorars aussieht. Denn alte Klitschees sind Geschichte.
Kein Wunder, dass unsere gut ausgebildete  Mediziner das Land den R&#252;cken kehren.Die anderen L&#228;nder wie England und die Schweiz nehmen sie mit offenen Arme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>manche Kommentare zeigen leider wie wenig oder sogar gar nicht unsere B&#252;rger &#252;ber das Gesundheitswesen informiert sind.<br />
ist eine Pauschale  von 30 Euro f&#252;r ihren Hausarzt oder eine Pauschale von 21 Euro f&#252;r ihren Augenarzt(Miet- Kosten, Nebenkosten der Praxis, Mitarbeiterinnen- Geh&#228;lter, Versicherungen, EDV &#8230;.)pro Quartal, also f&#252;r 3 Monaten angemessen? Und der Patient kann ruhig mal 100 nein 1000 mals pro Quartal in die Arztpraxis reinkommen, er wird versorgt und kriegt nat&#252;rlich jedes mal Medikamente verschrieben, Verb&#228;nde aus der Praxis,&#8230;&#8230;usw.<br />
Ich als chronischer Patientin und Mutter einer &#196;rztin, die st&#228;ndig auf Medikamente angewiesen ist, sch&#228;me mich f&#252;r ihre unsachliche kommentare. reden sie zuerst mit ihrem Arzt &#252;ber das Thema, dann werden sie erfahren, wie die Realit&#228;t des Arzthonorars aussieht. Denn alte Klitschees sind Geschichte.<br />
Kein Wunder, dass unsere gut ausgebildete  Mediziner das Land den R&#252;cken kehren.Die anderen L&#228;nder wie England und die Schweiz nehmen sie mit offenen Arme.</p>
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		<title>Von: Stefan Logat</title>
		<link>http://www.wupperblog.de/2009/02/17/aerzte-demonstrierten-gegen-honorarreform/comment-page-1/#comment-930</link>
		<dc:creator>Stefan Logat</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 11:05:50 +0000</pubDate>
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		<description>... und noch ein aktuelles Update von heute, Zitat der GKV-Spitzenverb&#228;nde:

&quot;Anl&#228;sslich der heutigen Sitzung des Verwaltungsrats des GKV-Spitzen-verbandes in Berlin verurteilen die Mitglieder des Gremiums die Protesthaltung vieler &#196;rzte aufs Sch&#228;rfste. Leistungsbeschr&#228;nkungen anzuk&#252;ndigen oder Patienten zu einer Vorkasse zu zwingen ist rechtswidrig und stehen im krassen Widerspruch zum Sicherstellungsauftrag, den die &#196;rzte mit ihrer Kassenzulassung &#252;bernommen haben. Den einzelnen Krankenkassen kommt in dieser Situation eine wichtige Rolle und Verantwortung gegen&#252;ber den Patienten und Beitragszahlern zu, so die Selbstverwalter. Wenn &#196;rzte ihren konkreten Versorgungsverpflichtungen, z. B. durch Streiks oder eine Verpflichtung zur Vorkasse, nicht nachkommen, k&#246;nnen Krankenkassen den Entzug der Kassenzulassung beantragen. Diesen Schritt halten die Selbstverwalter des GKV-Spitzenverbandes f&#252;r eine ad&#228;quate Antwort auf die ma&#223;losen Forderungen der &#196;rzte. Gegen&#252;ber den Versicherten w&#228;re das zugleich ein wichtiges Signal, dass die gesetzliche Krankenversicherung sich nicht erpressen l&#228;sst. &quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und noch ein aktuelles Update von heute, Zitat der GKV-Spitzenverb&#228;nde:</p>
<p>&#8220;Anl&#228;sslich der heutigen Sitzung des Verwaltungsrats des GKV-Spitzen-verbandes in Berlin verurteilen die Mitglieder des Gremiums die Protesthaltung vieler &#196;rzte aufs Sch&#228;rfste. Leistungsbeschr&#228;nkungen anzuk&#252;ndigen oder Patienten zu einer Vorkasse zu zwingen ist rechtswidrig und stehen im krassen Widerspruch zum Sicherstellungsauftrag, den die &#196;rzte mit ihrer Kassenzulassung &#252;bernommen haben. Den einzelnen Krankenkassen kommt in dieser Situation eine wichtige Rolle und Verantwortung gegen&#252;ber den Patienten und Beitragszahlern zu, so die Selbstverwalter. Wenn &#196;rzte ihren konkreten Versorgungsverpflichtungen, z. B. durch Streiks oder eine Verpflichtung zur Vorkasse, nicht nachkommen, k&#246;nnen Krankenkassen den Entzug der Kassenzulassung beantragen. Diesen Schritt halten die Selbstverwalter des GKV-Spitzenverbandes f&#252;r eine ad&#228;quate Antwort auf die ma&#223;losen Forderungen der &#196;rzte. Gegen&#252;ber den Versicherten w&#228;re das zugleich ein wichtiges Signal, dass die gesetzliche Krankenversicherung sich nicht erpressen l&#228;sst. &#8220;</p>
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		<title>Von: Stefan Logat</title>
		<link>http://www.wupperblog.de/2009/02/17/aerzte-demonstrierten-gegen-honorarreform/comment-page-1/#comment-928</link>
		<dc:creator>Stefan Logat</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 23:14:51 +0000</pubDate>
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		<description>Miese Bezahlung? Dass ich nicht lache. Der Allgemeinmediziner, meist Schlusslicht beim Verdienst, geht nicht unter 100.000 Euro nach Hause. Solche Zahlen sind &#246;ffentlich zug&#228;nglich und die Lamentiererei der &#196;rzte passiert auf allerh&#246;chstem Niveau, oder besser: In unterster Schublade. Wenn der Vorsitzende der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung meint, Urologen w&#252;rden bezahlt wie bessere Damenfriseure, dann kann damit nur Udo Walz gemeint sein. Fakt ist, die &#196;rzte und Krankenh&#228;user bekommen 4,3 Milliarden Euro mehr 2009 zugeschossen als 2008, ohne, dass die Patienten etwas davon sp&#252;ren, etwa eine Verbesserung der medizinischen Versorgung oder niedrigere Beitr&#228;ge bei den Krankenkassen - nein, der Gesetzgeber macht Zusagen an die Lobby &quot;&#196;rzte&quot; und verordnet der zahlenden Solidargemeinschaft einen Einheitsbeitragssatz, der Versicherte g&#252;nstiger Kassen &#252;ber die Ma&#223;en strapaziert. Das Geld kommt teuren Kassen zugute, weil alles nur noch &#252;ber einen zentralen Fonds l&#228;uft.

Und dann stellen sich die Damen und Herren &#196;rzte noch in die Fu&#223;g&#228;ngerzone und betonen, wiederholt mehr Geld bekommen zu wollen. Es reicht eben nie, man kommt mit dem, was man gerade hat, so eben aus, und dann muss es eben noch mal mehr sein - nein danke. Mal abgesehen davon, dass solche Streiks seitens der Aufsichten sehr kritisch beurteilt werden, disziplinarische Ma&#223;nahmen der KVen im Raum stehen genau wie die Pr&#252;fung des Entzugs der Kassenzulassungen. &#196;rzte sind KEINE Arbeitnehmer, ihre T&#228;tigkeit leitet sich aus dem Sozialgesetzbuch ab. Was sie tun, ist rechtlich h&#246;chst umstritten, und wem dient sowas? Ihnen. Den Patienten sicher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Miese Bezahlung? Dass ich nicht lache. Der Allgemeinmediziner, meist Schlusslicht beim Verdienst, geht nicht unter 100.000 Euro nach Hause. Solche Zahlen sind &#246;ffentlich zug&#228;nglich und die Lamentiererei der &#196;rzte passiert auf allerh&#246;chstem Niveau, oder besser: In unterster Schublade. Wenn der Vorsitzende der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung meint, Urologen w&#252;rden bezahlt wie bessere Damenfriseure, dann kann damit nur Udo Walz gemeint sein. Fakt ist, die &#196;rzte und Krankenh&#228;user bekommen 4,3 Milliarden Euro mehr 2009 zugeschossen als 2008, ohne, dass die Patienten etwas davon sp&#252;ren, etwa eine Verbesserung der medizinischen Versorgung oder niedrigere Beitr&#228;ge bei den Krankenkassen &#8211; nein, der Gesetzgeber macht Zusagen an die Lobby &#8220;&#196;rzte&#8221; und verordnet der zahlenden Solidargemeinschaft einen Einheitsbeitragssatz, der Versicherte g&#252;nstiger Kassen &#252;ber die Ma&#223;en strapaziert. Das Geld kommt teuren Kassen zugute, weil alles nur noch &#252;ber einen zentralen Fonds l&#228;uft.</p>
<p>Und dann stellen sich die Damen und Herren &#196;rzte noch in die Fu&#223;g&#228;ngerzone und betonen, wiederholt mehr Geld bekommen zu wollen. Es reicht eben nie, man kommt mit dem, was man gerade hat, so eben aus, und dann muss es eben noch mal mehr sein &#8211; nein danke. Mal abgesehen davon, dass solche Streiks seitens der Aufsichten sehr kritisch beurteilt werden, disziplinarische Ma&#223;nahmen der KVen im Raum stehen genau wie die Pr&#252;fung des Entzugs der Kassenzulassungen. &#196;rzte sind KEINE Arbeitnehmer, ihre T&#228;tigkeit leitet sich aus dem Sozialgesetzbuch ab. Was sie tun, ist rechtlich h&#246;chst umstritten, und wem dient sowas? Ihnen. Den Patienten sicher nicht.</p>
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