Die Ferien haben (endlich?) ein Ende
…zumindest die Blog-Ferien, die wir uns in den letzten Tagen mal gegönnt haben. Eine Woche lang halbwegs Ruhe vom Stress, das war auch mal was. Genug zu tun blieb aber natürlich weiterhin. Von daher…
Während die Schüler in NRW sich gerade einmal über die “Halbzeit” Gedanken machen mussten, noch über zweieinhalb Wochen vor sich haben, und das Sommerloch so manchen tief mit sich gerissen hat, fangen wir nun wieder an zu bloggen. Hat man uns in der Zwischenzeit ein bisschen vermisst? War ja nicht so lange, manchmal schönes Wetter und so geistreich sind unsere Beiträge ja auch nicht.
Was uns ja auch nicht von der gesamten Blogosphäre in Deutschland unterscheiden mag. Meint zumindest das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“. Dort regen sich nämlich Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen darüber auf, dass die deutschen Blogger zu wenig Profil hätten und nicht richtig zur Meinungsbildung beitragen würden – so wie etwa die amerikanischen Kollegen. Auch Lars greift in seinem MoehBlog dieses amüsante Sommerloch-Thema als (bislang) einziger Wuppertaler auf:
Lieber Spiegel, würde ich Euren Artikel persönlich nehmen, dann würde ich Euch unterstellen, meinen Blog nicht richtig gelesen zu haben. Ich bin kein Profi-Journalist und verfüge nicht über Eure Quellen, aber gerade die persönlichere Art dürfte es sein, warum die Menschen meinen Blog lesen.
Ist das die verzweifelte Suche des “Spiegel”, ein vielleicht leeres Heft zu füllen? Ist das die Angst, dass einem vielleicht irgendwann mal das Sonnenplätzchen von “Hobby-Journalisten” streitig gemacht wird? Da stochert man wohl lieber vorab im Ameisenhaufen, damit sich die deutschen Blogger schön aufregen, wild umherlaufen und man sich so diese noch eine Weile mehr vom Halse halten kann. Um es mit den Worten eines bekannten TV-Magazins zu sagen: “Toll!”
Zum guten Schluss sei noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache gestattet: Zum Thema “Spiegel ./. Blogger” haben uns zahlreiche Hinweis-Mails erreicht, die uns aufforderten, doch über den oben verlinkten Beitrag zu bloggen. Zum einen sei klargestellt, dass wir dann schreiben, wenn wir es für richtig empfinden. Zum anderen sei angemerkt, dass all diejenigen, die den Inhalt der Mail weitergeleitet haben, auf die Masche des “Spiegel” hereingefallen sind. Wieso nicht mal lieber Interessantes bloggen, als sich über irgendwen aufzuregen? Wir für unseren Teil hätten auch so etwas darüber geschrieben. Nebenbei, so wie es jetzt geschehen ist. Denn auf Spam können wir in unserem eMail-Postfach gerne verzichten!
Ähnliche Beiträge
Kommentare
Diesen Beitrag kommentieren:








Schön das Du wieder da bist. Nebenbei hast Du in der Zeit vielleicht ein wenig meine politische Seite verpasst.
Nebenbei, den Spiegel-Artikel nehme ich persönlich mit Humor. Nebenbei, die Meinung im Artikel des Spiegels ist ja durchaus auch etwas dran. Allerdings ist mir das alles zu pauschal und an manchen Stellen auch schlicht falsch oder ungenau.