Hotline-Alltag: Geduld muss sein

Jeder kennt das Problem eigentlich: Wer schon einmal versucht hat, eine Hotline – vornehmlich von Telekommunikationsanbietern – anzurufen, um Informationen zu erhalten, der hat oftmals schon nach wenigen Minuten entnervt aufgegeben. Lange Warteschleifen mit nerviger Musik sorgen nicht gerade dafür, dass man seinem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung noch freundlich und nett begegnen möchte.

Wie in den vergangenen Wochen auch einige Wuppertaler Medien berichteten, haben es sich besonders Telefonanbieter zur “Mode” gemacht, Kunden nicht weiter helfen zu können. Ob dabei auf aggressives Telefonmarketing zurückgegriffen wurde oder aber Kunden, die nach einem Anbieterwechsel plötzlich ohne Telefonanschluss da standen, verzweifelten mit der Qualität der Call-Center-Auskunft oder konnten keinerlei konkrete Hilfestellung erhalten.

Den “Vogel abgeschossen” hat jedoch eine Engländerin: Ganze 20 Stunden hatte die 51-Jährige aus Milford Haven erfolglos in der Warteschleife des Telefonkonzerns BT ausgeharrt, wie die Rheinische Post berichtet. Nachdem ein BT-Techniker nicht zum verabredeten Termin erschienen sei, habe sie zunächst acht Stunden lang in der Warteschleife der Hotline ausgehalten. Schließlich habe sie entnervt aufgegeben und sich am Folgetag dann erneut acht Stunden lang mit Warteschleifen-Musik beschallen lassen. Am dritten Tag hatte sie dann anscheinend genug und legte bereits nach “nur” vier Stunden verzweifelt auf. Was zu viel ist, ist schließlich zu viel…

Da kann man ja von Glück reden, wenn die meist kostenpflichtige Warterei an der Hotline nur zehn Minuten dauert und sich dann ein Mitarbeiter “erbarmt”.

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